Mahler, Maschke & Co.: Rechtes Denken in der 68er-Bewegung?

Cover
Verlag Ferdinand Schöningh, 08.12.2013 - 557 Seiten
Vom SDS über die RAF in die NPD - Horst Mahlers Lebenslauf ist das Spiegelbild der politischen Extreme des 20. Jahrhunderts. Doch Mahler war nicht der einzige Aktivist der 68er-Bewegung, der später den Eindruck erweckte, vom linken ins rechte Milieu gewechselt zu sein. Wie kam es zu diesem erstaunlich anmutenden Wandel? War es überhaupt ein Wandel? Oder lassen sich in der Ideologie Horst Mahlers und anderer 68er, die ins rechte Lager wechselten, Konstanten finden? Muss man gar von einem rechten Denken in der sich als links verstehenden 68er-Bewegung ausgehen? Manuel Seitenbecher geht diesen Fragen nach und verfolgt dazu detailliert die Biographien von Mahler, Bernd Rabehl, Reinhold Oberlercher, Günter Maschke und Tilman Fichter. Sein Buch gibt einen faszinierenden Einblick in einen bislang weitgehend unbekannten Bereich der Ideengeschichte der Bundesrepublik und der (Post-)68er-Bewegung.
 

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Inhalt

VORWORT UND DANKSAGUNG
7
I EINLEITUNG
9
II HISTORISCHE BEGRIFFSBEWERTUNGEN
19
III INDIVIDUELLE WEGE IN DIE NEUE LINKE BISZUR ESKALATION DER 68ERBEWEGUNG
41
IV DIE HAUPTJAHRE DER 68ERBEWEGUNG
99
V NACH DEM ZERFALL DER BEWEGUNG
229
DIE 80ER JAHRE
285
VII ZEITALTER DER EXTREME? FRÜHERE 68ER IM UMFELD DER POLITISCHEN RECHTEN VON DEN 90ER JAHREN BIS IN DIE GEGE...
311
VIII SCHLUSSBETRACHTUNGEN
385
ANMERKUNGEN
395
QUELLEN UND LITERATURVERZEICHNIS
509
PERSONENREGISTER
553
Urheberrecht

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Über den Autor (2013)

Manuel Seitenbecher, Studium der Geschichte und des Öffentlichen Rechts in Berlin und Bergen, Norwegen. Promotion und Lehrbeauftragter an der Universität Potsdam.

Bibliografische Informationen