Ludovicus Comesius: TIBERIS ATROX: Hochwasser in Rom 1530

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BoD – Books on Demand, 22.04.2025 - 236 Seiten
Der Tiber war und ist die Lebensader von Rom. Er versorgte die Stadt mit Frischwasser, leitete Abwasser ab und ermöglichte den Betrieb von Mühlen. Wenn er aber über die Ufer trat, wurde Rom überschwemmt. 1530 überflutete der Tiber die Stadt und zerstörte die flussnahen Viertel. Ein Augenzeuge, der Kirchenjurist Ludovicus Comesius (Luis Gomez), beschrieb das Hochwasser, das auch zu Hunger und Seuchen führte, erklärte seine Ursachen und machte Vorschläge zur künftigen Vorsorge gegen den wütenden Tiber, Tiberis atrox. Das lateinische Werk des Comesius ist in diesem Band erstmals zusammen mit zeitgenössischen Briefen, Tagebucheinträgen und Flugschriften zweisprachig zugänglich. Beigegeben sind auch die lateinischen Inschriften in Rom, die von den Überschwemmungen bis 1530 zeugen. Wie kommt es zu Tiberfluten? Welche Wirkungen haben sie? Was kann man gegen sie tun? Die Antworten, die man 1530 kannte, erlauben einen authentischen Einblick in das Erleben und Denken der Menschen vor fünf Jahrhunderten.
 

Ausgewählte Seiten

Inhalt

Abschnitt 1
6
Abschnitt 2
11
Abschnitt 3
13
Abschnitt 4
14
Abschnitt 5
26
Abschnitt 6
74
Abschnitt 7
131
Abschnitt 8
132
Abschnitt 12
157
Abschnitt 13
162
Abschnitt 14
174
Abschnitt 15
175
Abschnitt 16
193
Abschnitt 17
199
Abschnitt 18
210
Abschnitt 19
211

Abschnitt 9
133
Abschnitt 10
148
Abschnitt 11
156
Abschnitt 20
229
Urheberrecht

Autoren-Profil (2025)

Kai Brodersen (*1958) ist Professor a. D. für Antike Kultur an der Universität Erfurt.

Bibliografische Informationen