Geschichte der Stadt Koeln, Band 1

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Seite 136 - Mellitiis, die Tempel der Heiden nicht zu zerstören, sondern mit Weihwasser zu besprengen und in christliche Kirchen zu verwandeln, damit das Volk an den durch lange Gewohnheit geheiligten Orten desto lieber und eher an den Dienst des wahren Gottes sich gewöhne. Die Opfermahlzeiten von Stieren im Dienste der Götter sollten in Mahlzeiten zu Ehren der heiligen Märtyrer verwandelt werden.
Seite 18 - Die Götter in Tempelwände einzuschliessen oder der Menschengestalt irgend ähnlich zu bilden, das meinen sie, sei unverträglich mit der Grosse der Himmlischen. Wälder und Haine weihen sie ihnen, und mit dem Namen der Gottheit bezeichnen sie jenes Geheimnis, das sie nur im Glauben schauen.
Seite 230 - Markgenossen, in den Städten tobt der Aufruhr, das Gesetz wird mit Füßen getreten, und die, welche Land und Volk schützen sollten, geben gerade das schlechteste Beispiel. Die Großen, deren Väter einst die Empörungen niederkämpften, schüren jetzt selbst den Bürgerkrieg an. Da das Volk so gespalten ist, wie läßt sich der Bestand des Reichs noch erhalten?
Seite 64 - Fiskus; um sie zu besteuern, wurde die Zahl ihrer Jahre geschätzt: Kindern legte man Jahre zu, Greisen nahm man sie weg, um die Zahl der Steuerpflichtigen zu erhöhen. Die Beamten, um sich selbst zu bereichern, ersannen neue Erpressungen; neue Beamten folgten auf die früheren; sie setzten ihren Ruhm darein, zu entdecken, was ihren Vorgängern entgangen war.
Seite 359 - Gesetzrollen heraus, trieb mit denselben Spott und trat auf den Straßen auf ihnen umher am Festtage des Herrn, an welchem einst die Thora gegeben ward, welche nunmehr Frevler zerrissen und zertraten und Uebelthäter schändeten und verbrannten.
Seite 394 - M. in der Hand der Kaiser zur Unterdrückung fremder Nationen werden, wollte die Kirche nicht herabsteigen von ihrer Stellung , die sie erworben als die Erzieherin der Völker , als die Schirmerin der Anfänge germanischen Staatslebens, als Hort der Völkerfreiheit und der Unabhängigkeit der Nationen , als Vertreterin eines Elementes , das das mittelalterliche Staatsleben bis in seine letzten Verzweigungen durchdrang, so war der Kampf mit dem Kaiser nicht zu vermeiden. Er musste...
Seite 98 - ... gegen 3 FUSS breit ist, wie das Gebäude selbst aus Tuflquadern aufgeführt, führt zu dem Eingange des Grabes hinab. Dieser ist leider nicht mehr unversehrt. Die 3 FUSS breite Thür wird von drei grossen Stücken rothen Sandsteins gebildet, so dass die beiden Seitenpfosten eine tiefe Fuge zeigen , worin eine jetzt zertrümmerte Steinplatte , an einem schweren eisernen, mit Kupfer belegten Ringe beweglich, den Eingang verschloss. Links von der Thür gewahrt man den Ansatz des Kreuzgewölbes,...
Seite 400 - Bouquet. 15, 844. — Thomas schreibt an Joszelin v. Salisbury: — „cuius (des englischen Gesandten Jobann Kumin) „occasione iuramenti schisma iam fere emortuum revixit in Ale„mannia." Bouquet. 1(j, 242. Keinen als Pabst anerkennen wolle, der nicht von der Partei desselben erwählt sei. Ferner möge man beschliessen : — Dass dieser Schwur auch den von den Fürsten zu wählenden Nachfolger des Kaisers verpflichten solle und er vor Leistung desselben nicht gekrönt werden dürfe — Dass jeder...
Seite 64 - Kinder muhten gegen ihre Eltern, Weiber gegen ihre Männer, Sklaven gegen ihre Herren zu Angebern werden. Kein Alter, leine Krankheit gab Anspruch auf Schonung; Kranke, Sieche und Greise wurden fortgetragen zum Fiscus; um sie zu besteuern, wurde die Zahl ihrer Jahre geschätzt; Kindern legte man Jahre zu, Greisen nahm man sie weg, um die Zahl der Steuerpflichtigen zu erhöhen.
Seite 85 - ... breite Streifen von ganz andrer Bauweise durchzogen wird , welche wieder in verschiedenartige kleinere Streifen getheilt sind, die, in verschiedenfarbigen weissen oder schwarzen Basallstcineu gehalten, gegen die grössere Mauermasse durch ihre besondere Farbe und Structur abstechen. Zum Theil zeigen sie aber auch ein rautenförmiges Muster in jenen Farben, oder auch zwischen ihnen und über sie hinaustretend einzelne scheinbare Rund- und...

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