Gelenkte Blicke: visuelle Kulturen im Islam

Cover
Theologischer Verlag Zürich, 2011 - 178 Seiten
Blickkulturen im Islam, das Wechselspiel von Sehen, Inszenieren und Verbergen im islamisch gepragten Kulturraum, stehen im Zentrum des Interesses. Das Sehen wird nicht nur innerhalb theologischer Diskurse um das Gottesbild und die Darstellung von Lebewesen reflektiert, es ist auch im Alltag durch komplexe Regelwerke gepragt, die die Perspektiven bestimmen und die Emotionen steuern. Dies gilt fur habituelle Formen der Bekleidung, Sozial- und Raumordnung, fur den Umgang mit dem Bosen Blick im popularen Islam bis hin zur Zeichenhaftigkeit des Konflikts (Stichwort Karikaturen). Blickkulturen und Asthetik variieren regional, sie verandern sich mit der Rezeption moderner Medien und im kulturellen Austausch. Die Betrachtung der Kulturen des Visuellen ermoglicht einen vertieften Zugang zum Islam fur Religionswissenschaftler/-innen, Orientalisten/-innen, Kunst- und Kulturwissenschaftler/-innen. Barbel Beinhauer-Kohler, Dr. phil., Jahrgang 1967, ist Professorin fur Religionsgeschichte an der Philipps-Universitat Marburg.
 

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Inhalt

Rückblick
7
Orthodoxe Blickkulturen
29
Populäre Kulturen des Blicks
57
Einblicke3 Habituelle Blicke
91
Blickverschiebungen
113
Urheberrecht

Häufige Begriffe und Wortgruppen

Über den Autor (2011)

Barbel Beinhauer-Kohler, Dr. phil., Jahrgang 1967, ist Professorin fur Religionsgeschichte an der Philipps-Universitat Marburg.

Bibliografische Informationen