Der Troia-Mythos: Rezeption und Transformation in epischen Geschichtsdarstellungen der Antike

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Böhlau, 2007 - 230 Seiten
Der Mythos vom troianischen Krieg ist eine der altesten und, was seine Wirkungsgeschichte betrifft, bedeutendsten Geschichten Europas. Seit mehr als 3000 Jahren ist sie in der europaischen Literatur immer wieder neu erzahlt worden und umfasste dabei nicht nur die Zerstorung der kleinasiatischen Stadt Troia mit Hilfe des "Troianischen Pferdes", sondern auch die Folgen des Krieges: So wurde der troianische Held Aeneas, der nach langen Irrfahrten in Italien landete, mit der Grundung Roms in Verbindung gebracht. Der Troia-Mythos war Bestandteil des Geschichtsbildes der Antike. Bestimmte Aspekte wurden immer wieder verandert, umgedeutet oder neu erfunden. Epische Dichtungen weisen ein besonders hohes Potential fur derartige Umformungen auf. Gattungskonventionen und dichterische Freiheit bieten ihren Autoren die Moglichkeit, aus einem reichen Vorrat an literarischen und sagengeschichtlichen Motiven zu schopfen und diese entsprechend ihrer Wirkungsabsicht zu gestalten. Das Buch stellt dar, auf welche Weise dies in den Hauptetappen der antiken epischen Rezeption des Troia-Mythos - bei Homer, Naevius, Ennius und Vergil - geschieht.

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