Bd. Der alte und der neue Glaube. 9. Aufl

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Inhalt

Dritter Artikel Kirche und Gotteswort Glaube und Rechtfertigung Die Sakramente
19
Auferstehung Ewiges Leben und ewige Verdamnmiß
21
Widerspruch gegen den Kirchenglauben Deiften und Freidenker H S Reimarus
22
Der Rationalismus
24
Die biblische Kritik
27
Schleiermacher und die Evangelien Seine Borliebe für das vierte Evangelium
29
Das Leben Jesu
31
Der Jesus des vierten Evangeliums und der der drei ersten Evangelien Mythisches in den Evangelien
32
Widersprüche in den Evangelien Einfluß des Streits zwischen Juden christenthum und Paulinismus auf die Evangelien
34
Tendenziöses in den Evangelien
37
Buddhismus und Christenthum
39
Dualismus im Christenthum Das Christenthum und die Cultur
40
Christenthum und Biirgertugend Das Christenthum und die Industrie
42
Das Messiasreich Christi Kommen in den Wolken
44
Der Tod Jesu und die Stimmung seiner Jünger Ursprung des Glaubens an seine Auferstehung Die Auferstehung Jesu historisch betrachtet
45
Das Ungenügende der Nachrichten Uber Jesus
52
Fortbildung und Umwandlung
53
3l Die Liebe im Christenthum Das Chriftenthum und die Humanität
54
W Der christliche Cultus und die heutige Weltanschauung Antwort auf die Frage
61
Haben wir noch Religion? 33 Ursprung der Religion Der Mensch und die Natur
62
Polytheismus und Monotheismus Werthverhältniß zwischen beiden
67
Das Gebet und der persönliche Gott Kant und das Gebet
72
Die alten Beweise für das Dasein Gottes
75
Der Gottesbegriff in der neuern Philosophie Kant Fichte Schilling Hegel Schleiermacher
78
Der Unfierblichkeitsglaube Beweise für die Unsterblichkeit
81
Goethes Unfierblichkeitsglaube Fernere Beweise
84
Das Wesen der Religion Schleiermacher Feuerbach
88
Wahrheit und Unwahrheit der Religion Die Religion und die Bildung
90
Das Bleibende in der Religion Der Mensch und das All Schopen hauer und die Religion Antwort auf die Frage
93
Wie begreifen wir die Welt?
98
Welt und Welten
101
Die Kantsche Kosmogonie Zerstörung und Neubildung IUI 47 Bildung unsres Sonnensystems nach Kant Kant und Laplace Die WeltbrSnde der Stoi...
103
Entstehung der Planeten und der Monde Verdichtung und Abkühlung
105
Milchstraße Doppelsterne Nebelflecke
108
Muthmaßliche Planetenbewohner Rangverhältnitz unter den Planeten bewohnern nach Kant
110
Die Erdbildung Ihre Perioden
112
Ursprung deS Lebens auf der Erde Zsnsrätio sequivocs Orga nisches und Unorganisches
113
Vorgänger
117
Goethe als Vorgänger Darwins
119
Entstehung der Darwinschen Theorie Künstliche und natürliche Zucht wahl
123
Der Kampf ums Dasein
125
7 Der Weltzweck 146
147
Niedriger Anfang des Menschengeschlechts Geselligkeit und Roth Erste Entwicklung moralischer Eigenschaften
152
Der Dekälog Oberste Sittenregel Jesu 15S 73 Das stoische und das Kantsche Moralprincip Schopenhauers sitt licher Grundtrieb
157
Grundlage der Moral Moral und Religion
159
Stellung des Menschen in der Natur Naturerkenntniß und Natur beherrschung Der Mensch und die Thierwelt
161
Der Mensch und die Sinnlichkeit
165
Die Sinnlichkeit im Verhältnis der Geschlechter Ehe und Ehescheidung
167
Stämme und Völker Die Eroberer Der Krieg und die Friedensliga
171
Das Nationalitätsprinkip und die Internationalen
174
8 Die beste Staatsverfassung Monarchie und Republik
177
Werth der monarchischen Staatsform
181
Adel und BUrgerftand
183
Der vierte Stand und die Arbeiterfrage
187
Die Sokialdemokratie und die Ungleichheit unter den Menschen
189
Das allgemeine Stimmrecht
191
Die Todesstrafe und die Agitation für ihre Abschaffung
195
S7 Staat und Kirche Vermeintliche Unentbehrlichkeit der Kirche
196
Wie wir es mit der Kirche halten Ersatzmittel für die Kirche
198
Ausländische und einheimische Dichtung Deutsche Uebersetzungs kunst Alt und neudeutsche Poesie
201
Lessing
203
Goethe Seine Bedeutung Seine Werke
205
Goethe als Lyriker
207
Goethes dramatische Werke Der Faust
208
Goethes Romane Werther Wilhelm Meister
211
Die Wahlverwandtschaften Hermann und Dorothea
212
Dichtung und Wahrheit Italienische Reise Campagne in Frankreich
214
Goethes Brieswechsel Der GoetheSchillersche Goethes Briefe an Frau v Stein u a Goethe als Künstler und als Mensch
217
Schiller und Goethe Schiller als Lyriker Das Lied von der Glocke
223
10 Schillers Dramen
225
Schillers historische und ästhetischphilosophische Schriften Seine Briese W v Humboldt über Schiller
229
Deutschland und die Musik Bach und Händel
231
Gluck Seine Reform der Oper Sein Charakter und sein Werth
233
Haydn Seine Orcheftermusik Seine Oratorien Die Schöpfung Bedeutung Haydns
235
Mozart Leben und Charakter
238
Mozarts Opern Figaro Don Juan Zauberflöte
241
Seine Symphonien
242
Mozart und Beethoven Charakter Beethoven?
243
Beethovens Symphonien Die Programmsymphonie Die Lroios und die ?ästorsle Die neunte Symphonie Musik zum Egmont
248
Schluß 251
251
Ein Nachwort als Vorwort
255

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Häufige Begriffe und Wortgruppen

Beliebte Passagen

Seite 150 - Wenn Gott in seiner Rechten alle Wahrheit und in seiner Linken den einzigen immer regen Trieb nach Wahrheit, obschon mit dem Zusatze, mich immer und ewig zu irren, verschlossen hielte und spräche zu mir: «Wähle!» - ich fiele ihm mit Demut in seine Linke und sagte: «Vater, gib! Die reine Wahrheit ist ja doch nur für dich allein!
Seite 212 - Hieran halte man sich. Denn im Grunde scheint doch das Ganze nichts anderes sagen zu wollen, als daß der Mensch, trotz aller Dummheiten und Verwirrungen, von einer höheren Hand geleitet, doch zum glücklichen Ziele gelange.
Seite 84 - Die Überzeugung unserer Fortdauer entspringt mir aus dem Begriff der Tätigkeit; denn wenn ich bis an mein Ende rastlos wirke, so ist die Natur verpflichtet, mir eine andere Form des Daseins anzuweisen, wenn die jetzige meinen Geist nicht ferner auszuhalten vermag.
Seite 122 - Die Übereinkunft so vieler Tiergattungen in einem gewissen gemeinsamen Schema, das nicht allein in ihrem Knochenbau, sondern auch in der Anordnung der übrigen Teile zum Grunde zu liegen scheint...
Seite 121 - Als nämlich die Erde bis zu einem gewissen Punkt der Reife gediehen war, die Wasser sich verlaufen hatten und das Trockene genugsam grünete, trat die Epoche der Menschwerdung ein, und es entstanden die Menschen durch die Allmacht Gottes, überall wo der Boden es zuließ, und vielleicht auf den Höhen zuerst. Anzunehmen, daß dieses geschehen, halte ich für vernünftig ; allein darüber nachzusinnen, wie es geschehen, halte ich für ein unnützes Geschäft, das wir denen überlassen wollen, die...
Seite 52 - Messiasreichs in allernächster Zeit in den Wolken des Himmels zu erscheinen. War er nun der Sohn Gottes, oder sonstwie ein höheres übermenschliches Wesen, so ist dagegen nichts einzuwenden, außer daß es nicht eingetroffen ist, daß mithin, der es vorhersagte, ein göttliches Wesen nicht gewesen sein kann. War er aber...
Seite 113 - Gebet mir Materie, ich will eine Welt daraus bauen! das ist, gebet mir Materie, ich will euch zeigen, wie eine Welt daraus entstehen soll.
Seite 254 - Hülflos hineingestellt, keinen Augenblick sicher, bei einer unvorsichtigen Bewegung von einem Rade gefaßt und zerrissen, von einem Hammer zermalmt zu werden. Dieses Gefühl des Preisgegebenseins ist zunächst wirklich ein entsetzliches. Allein was hilft es, sich darüber eine Täuschung zu machen? Unser Wunsch gestaltet die Welt nicht um, und unser Verstand zeigt uns, daß sie in der That eine solche Maschine ist.
Seite 212 - Helden richtet, indem er sagt: ,Du kommst mir vor wie Saul, der Sohn Kis, der ausging, seines Vaters Eselinnen zu suchen und ein Königreich fand.
Seite 140 - Ihren gemeinsamen Gegner haben beide in dem Dualismus, der durch die ganze christliche Zeit herunter herrschenden Weltansicht, die den Menschen in Leib und Seele spaltet, sein Dasein in Zeit und Ewigkeit scheidet, der geschaffenen und vergänglichen Welt einen ewigen Gott-Schöpfer gegenüberstellt.

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