Industrielle Anorganische Chemie

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John Wiley & Sons, 16.08.2013 - 806 Seiten
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Mit einem neuen Herausgeberteam wird das Buch 'Industrielle Anorganische Chemie' grundlegend ï¿1⁄2berarbeitet weitergefï¿1⁄2hrt. Das Lehrwerk bietet in hervorragend ï¿1⁄2bersichtlicher, knapp und prï¿1⁄2zise gehaltener Form eine aktuelle Bestandsaufnahme der industriellen anorganischen Chemie. Zu Herstellungsverfahren, wirtschaftlicher Bedeutung und Verwendung der Produkte, sowie zu ï¿1⁄2kologischen Konsequenzen, Energie- und Rohstoffverbrauch bieten die Autoren einen fundierten ï¿1⁄2berblick. Hierfï¿1⁄2r werden die bewï¿1⁄2hrten Prinzipien hinsichtlich der Beitrï¿1⁄2ge von Vertretern aus der Industrie sowie des generellen Aufbaus beibehalten. Inhaltlich werden Neugewichtungen vorgenommen:

* Aufnahme hochaktueller Themen wie Lithium und seine Verbindungen und Seltenerdmetalle
* Aufnahme bislang vernachlï¿1⁄2ssigter Themen wie technische Gase, Halbleiter- und Elektronikmaterialien, Hochofenprozess sowie Edelmetalle
* Straffung aus industriell-anorganischer Sicht weniger relevanter Themen z.B. in den Bereichen Baustoffe oder Kernbrennstoffe
* Ergï¿1⁄2nzungen in der Systematik hinsichtlich bislang nicht behandelter Alkali- und Erdalkalimetalle und ihre Bedeutung in der industriellen anorganischen Chemie
* Betrachtung der jeweiligen Rohstoffsituation
 

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Metalle und ihre Verbindungen
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Über den Autor (2013)

Prof. Martin Bertau, Lehrstuhl fï¿1⁄2r Technische Chemie an der Technischen Universitï¿1⁄2t Bergakademie Freiberg, promovierte 1997 an der Universitï¿1⁄2t Freiburg/Br. Danach leitete er die Biotechnologie-Abteilung der Rohner AG (Dynamit-Nobel-Gruppe) in Basel, Schweiz. Im Jahr 2000 wechselte er an die Technische Universitï¿1⁄2t Dresden und leitet seit 2006 das Institut fï¿1⁄2r Technische Chemie und der TU Bergakademie Freiberg. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen Rohstoffchemie und Weiï¿1⁄2e Biotechnologie mit dem Ziel der Entwicklung integrierter Prozesse (Zero-Waste-Concept) zur Produktion und Recycling von Chemierohstoffen wie z.B. Seltenen Erden, Lithium, Elektronikmetallen und Silicium, aber auch der Verwertung von CO2 sowie Lignocellulose zur Erzeugung chemischer Grundstoffe. Fï¿1⁄2r seine Arbeiten zum Phosphatrecycling wurde er 2012 mit dem Ressourceneffizienzpreis des Bundeswirtschaftsministers ausgezeichnet.

Prof. Dr. Armin Mï¿1⁄2ller studierte Chemie an der Bergakademie Freiberg und promovierte 1989 auf dem Gebiet der Salzhydratschmelzen. Seine berufliche Laufbahn in der chemischen Industrie begann er 1991 bei der Bayer AG in Krefeld auf dem Gebiet der anorganischen Pigmente. Er wechselte 1995 als Betriebsleiter in das Geschï¿1⁄2ftsfeld Ingenieurkeramik und Photovoltaik der Bayer AG und 1996 als Produktionsleiter zur Bayer Solar GmbH nach Freiberg. Bei der Bayer Solar GmbH und der im Jahre 2000 aus dieser hervorgegangenen Deutschen Solar GmbH war er bis 2003 als Produktionsleiter und bis 2007 als Leiter Forschung und Entwicklung tï¿1⁄2tig. In dieser Zeit leitete er mehrere Projekte zur Entwicklung neuer Technologien fï¿1⁄2r die Herstellung von Wafern, Zellen und Modulen fï¿1⁄2r die Photovoltaik sowie zur Materialentwicklung. Von 2007 bis 2011 war Prof. Dr. Armin Mï¿1⁄2ller Vorstand der Sunicon AG und ist gegenwï¿1⁄2rtig als Direktor fï¿1⁄2r strategische Materialien der SolarWorld AG tï¿1⁄2tig. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen auf den Gebieten der Herstellung von Reinstsilicium und der Kristallisation von Silicium fï¿1⁄2r die Photovoltaik. Prof. Dr. Armin Mï¿1⁄2ller ist seit 2008 Honorarprofessor fï¿1⁄2r Anorganisch-chemische Technologien an der Technischen Universitï¿1⁄2t Bergakademie Freiberg.

Dr. Michael Katzberg, promovierte 2009 an der Technischen Universitï¿1⁄2t Dresden im Arbeitskreis von Prof. Martin Bertau auf dem Gebiet der Industriellen (weiï¿1⁄2en) Biotechnologie, nach einem Forschungsaufenthalt an der Universitï¿1⁄2t Lund sowie einem Studium der Lebensmittelchemie (2000-2005). Anschlieï¿1⁄2end wechselte er ans Institut fï¿1⁄2r Technische Chemie der Technischen Universitï¿1⁄2t Bergakademie Freiberg wo er sich in mehreren Projekten mit der Erforschung und Entwicklung von nachhaltigen Technologien zur Produktion von Grund- und Feinchemikalien beschï¿1⁄2ftigte, bevor er 2012 zum Chemieanlagenbauer ThyssenKrupp Uhde GmbH wechselte.

Dr. Peter Frï¿1⁄2hlich studierte Chemie an der TU Bergakademie Freiberg. Seine Promotion begann er 2006 am Institut fï¿1⁄2r Allgemeine Biochemie der TU Dresden im Bereich funktionalisierter Polysiloxane und setzte seine Arbeiten nach seinem Wechsel an die TU Bergakademie Freiberg am Institut fï¿1⁄2r Technische Chemie bei Prof. Dr. M. Bertau fort. Seit 2011 leitet er die Arbeitsgruppe zur Aufbereitung von Sekundï¿1⁄2rrohstoffen mit besonderem Forschungsinteresse auf einer geschlossenen Verwertung aller Wert- und Reststoffe unter Einbeziehung von Wirtschaftlichkeitsanalysen zur Umsetzung in den industriellen Maï¿1⁄2stab.

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