System der socialen Politik, Band 2

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Verlagsbureau, 1850 - 469 Seiten
 

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Häufige Begriffe und Wortgruppen

Beliebte Passagen

Seite 81 - Wer darf das Kind beim rechten Namen nennen? Die wenigen, die was davon erkannt, Die töricht gnug ihr volles Herz nicht wahrten, Dem Pöbel ihr Gefühl, ihr Schauen offenbarten, Hat man von je gekreuzigt und verbrannt.
Seite 107 - die Entscheidung durch Abstimmung geht aus dem Princip der gleichen Geltung des persönlichen Willens Aller und aus dem Glauben an die überzeugende Kraft der Wahrheit hervor" und beruft sich auf das „Fortschreiten durch gegenseitige Erziehung und Veredlung der Menschen".
Seite 146 - Das Volk ist für diese scharfsinnigen Politiker immer zur Freiheit bestimmt, und niemals zur Freiheit reif. Es ist der Besitzer der Souverainetät, aber niemals darf es selbst diese ausüben.
Seite 4 - Ist nun der Zweck den Gliedern der Gesellschaft nicht von außen aufgezwungen, — hat der Wille seinen Sitz in der Gesammtheit selbst, und hat diese, neben dem Willen, auch in sich selbst die zureichende Kraft ihren Zweck und ihr Recht gegen jede äußere Macht zu behaupten, sodaß sie die vereinte Quelle ihres vollen Rechtes wie ihrer vollen Macht in sich selbst hat: — so ist die Gesellschaft eine souveraine und damit ein Staat, dh aus sich selbst organisirte und dirigirte Gesellschaft.
Seite 328 - G. BARTSCH, Kommunismus, Sozialismus und Karl Marx. TotaliGott der Gesellschaft zu verstehen gibt, was sie dem einzelnen schuldig ist; die Fähigkeiten sind ein Fingerzeig, durch welchen Gott dem einzelnen zu verstehen gibt, was er der Gesellschaft schuldig ist. Man ist dem, der mehr Bedürfnisse hat, mehr schuldig, und man darf von dem, der mehr Fähigkeiten hat, mehr verlangen".18 Aber, so führte Fröbel fort, dieser Grundsatz enthalte in seiner Zweideutigkeit die Möglichkeit zu eben dem Irrtum,...
Seite 4 - Gesellschaft nicht von ausscn aufgezwungen, — hat der Wille seinen Sitz in der Gesammtheit selbst, und hat diese, neben dem Willen, auch in sich selbst die zureichende Kraft, ihren Zweck und ihr Recht gegen jede äussere Macht zu behaupten, so dass sie die vereinte Quelle ihres vollen Rechts, wie ihrer vollen Macht in sich selbst hat: — so ist die Gesellschaft eine souveraine und damit ein Staat, dh aus sich selbst organisirte und dirigirte Gesellschaft".
Seite 336 - ... Sodann fordert man mit dem Rechte in diesem Sinne in den meisten Fällen zu viel oder zu wenig. Man fordert zu viel, nämlich etwas Überflüssiges, wenn der Fordernde neben dem Willen zur Arbeit genügende Kräfte und Mittel hat, da der Arbeiter mit genügenden Kräften und Mitteln die Konkurrenz in der Regel glücklich besteht. Man fordert aber viel zu wenig, wenn der Fordernde neben dem Willen nicht die genügenden Kräfte hat -, und dieser Fall ist gerade der häufigere und wichtigere. Das...
Seite 326 - Die Güter des Menschen sind teils unmittelbar in der Natur vorhanden, sodaß sie bloß in Besitz genommen zu werden brauchen, oder es ist zu ihrer Herstellung eine absichtliche menschliche Tätigkeit erforderlich. Sind die natürlichen Güter in hinreichender Menge vorhanden, so hat jeder Mensch das Recht, sich seinen Bedürfnissen gemäß davon anzueignen, was sich noch kein andrer angeeignet hat. Ist dagegen die Menge eines Gutes für die Bedürfnisse aller Glieder der Gesellschaft unzureichend,...
Seite 397 - ... Vollberechtigung, die Belehnung mit einem Kapital aus dem öffentlichen Schatze verlangen, welches den Bedürfnissen seines freigewählten Lebenszweckes entspricht. 4) Das Vermögen aller mit dem Tode abgehenden Mitglieder der Staatsgesellschaft fällt an den öffentlichen Schatz zurück. 5) Jedes Mitglied der Staatsgesellschaft kann vollkommen frei über das Vermögen, mit dem es belehnt ist, verfügen und mit demselben wirtschaften. 6) Der Überfluß, welcher sich durch den glücklichen Betrieb...
Seite 69 - Machtvollkommenheit constituirt und organisirt; aber ihre Organisation ist die roheste. Die monarchische Republik, in welcher Einer durch den Willen Aller regiert, ist die niedrigste aller Staatsformen , und als solche der Ausdruck der untersten Stufe eines eigentlich politischen Lebens, denn sie ist die plumpste Abhilfe aller politischen Schwierigkeiten. Das Ideal der Willenseinheit verwandelt sich in den Zweck derselben und dieser wird realisirt: dies ist gut, — aber er wird realisirt, wie die...

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