Wesen und Verfassung der landgemeinden und des ländlichen Grundbesitzes in Niederschsen und Westphalen

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1851
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Seite xvi - Verwirrung hineinzu reißen. Möchte es gelingen, in unserem Volke, Hohen wie Niedrigen die Überzeugung zu wecken und zu stärken, daß der Schwache zugrunde geht, wenn er nicht feste Stützen in der Einigung findet, daß auch der Starke verloren ist, wenn er sich absondert, und daß Frieden und Glück unmöglich sind, solange allgemeinen Systemen und Phantasiegebilden nachgejagt wird, statt im Boden des eigenen Lebens die Wurzeln des Wahren und Guten aufzusuchen und zu kräftigen...
Seite 130 - In öffentlicher Anerkennung war die Gemeinde hier und da fast gänzlich verschwunden. Man wußte von Dörfern als Wohnplätzen; man kannte Bauern als Subjecte von gewissen Rechten und Pflichten, freie oder leibeigne.
Seite xiii - Tätigkeit der Verwaltung und der Gerichte erst dann dauernd übersehen werden kann, wenn diese Verhältnisse geordnet sind und wenn das Volk gewöhnt ist, überall, im Hause, auf dem Acker, auf dem Markte und in der Gemeinde selbst seine Sachen wahrzunehmen, und nicht mehr durch andere, nenne man diese Beamte, Richter oder Advokaten, wahrnehmen zu lassen. Man muß es nur stets vor Augen halten, daß es ein unerträglicher Zustand ist, wenn das Volk seine täglichen Geschäfte und Rechtsgeschäfte...
Seite 131 - ... Auch schrieb man ihnen, damit bei ihrer Rohheit der Processe nicht gar zu viele wurden, das Recht zu, durch Pfändung sich unter Umständen selbst zu ihrem Rechte zu helfen. Daß bei allem diesem aber tiefere Rechtsideen zum Grunde lagen, das fiel niemand ein. Man fand wohl gar in solchen Einigungen und Zusammenkünften unerlaubte Verschwörungen, verbot sie, suchte die alten Genossenschaften zu zerreißen, oder belegte wenigstens jene alten Gemeindegelage als Ausflüsse bäuerischer Rohheit...
Seite 322 - Zwei Entwürfe zu einer neuen Stadtverfassung für Osnabrück. Nebst der näheren Begründung des von Seiten des Magistrats und der Vertreter der Bürgerschaft vorgelegten Entwurfs. 20 j Bogen gl.
Seite xv - Gemeindewefen in Stadt und Land Gewerbe und Grundeigenthum, Bürgerwesen und Besitzlosigkeit so fest in einander zu schlingen, daß der Feind von außen keinen Punkt findet, wo er seine Keile und Hebel ansetzen kann , um auch uns in die allgemeine Auflösung und Verwirrung hineinzureißen. Möchte es gelingen, in unserem Volke, Hohen wie Niedrigen...
Seite 322 - Johann Karl Bertram] , Über Reformen in der Verfassung und Verwaltung Hamburgs mit Bezug auf den "Commissionsbericht an die Unterzeichner der Petition vom 8.
Seite 26 - Mit richtigem Blicke sieht Stüve in der Urzeit noch keine Hufen mit einer bestimmten Zahl von Morgen Ackerland, sei es 30 oder irgend eine andere Zahl. »Es werde sich nicht leicht bestimmen lassen, zu welcher Zeit und in welchen Gegenden sich die Hufe zuerst als ein bestimmtes...

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