Friedrich Gottlieb Klopstock: wie er seit einem halben Jahrhundert als Dichter auf die Nazion und als Schriftsteller auf die Literatur gewirkt hatHammerich, 1805 - 239 Seiten |
Andere Ausgaben - Alle anzeigen
Häufige Begriffe und Wortgruppen
Allgem alſo Altona Alumnus in Pforta anmuthigen Ausgabe Band Berl Bibl Bibliothek Briefe chen Cramer Cramer's daſs ſie deſſen deutſchen Dichter diefer dieſe Empfindungen epiſchen Epopeen erſchienen erſt erſten faſt feiner fich find Flensburg Fragmenten freilich Gedanken Gedichte Gefang Geiſt Gelehrfamkeit gelehrten Gelehrtenrepublik Germanikus gleich Gott Gottſched groſsen Hamb Hamburg heiligen Heldengedicht Herr Herz Hexameter Himmel Horaz Indeſſen Itzehoe Jahre Klop Klopſtock Klopſtock's konnte Kopenhagen Kritik Kunſt Kunſtrichter laſſen Leffing Leipz Leſer lich Litteratur lyriſche Meffias meiſten Menſchen Meſſiade Meſſias Muſe muſs neue Oden Poeſie poetiſchen ſagen ſagt ſagte ſche ſcheint ſchen ſchon ſchönen ſchrieb Schriften Schulpforte Seele ſehr ſei ſein ſeiner ſelbſt ſey ſeyn ſich ſind ſo iſt ſo viel ſollte ſondern ſonſt Sprache ſtehen ſteht ſten ſtock Stück teutsche Merkur Theil Ueberſetzung unfern unfrer Urtheil Verfaſſer Vergl ward weiſs Werke wider wiſſen wohl Worte zurük zwiſchen دو وو
Beliebte Passagen
Seite 182 - Wahrheit war auch von je die Forderung Klopstocks. Da er anläßlich seiner Ernennung zum Mitglied des französischen Nationalinstituts dem Präsidenten des Instituts dankte, tat er es als ein Mann, »der von wichtigen Begebenheiten der Revolution mit eben dem Tone der genau treffenden Wahrheit...
Seite 137 - Wagschaal in der gehobnen Hand, Gott Glück und Tugend gegen einander gleich; Was in der Dinge Lauf jetzt misklingt, Tönet in ewigen Harmonieen! Wenn dann du dastehst jugendlich auferweckt, Dann eil
Seite 185 - O Schicksal! Das sind sie also, das sind sie, unsere Brüder, die Franken; und wir? Ach, ich frag' umsonst; ihr verstummet, Deutsche! Was zeiget euer Schweigen? bejahrter Geduld müden Kummer? Oder verkündet es nahe Verwandlung, wie die schwüle Stille den Sturm, der vor sich her sie wirbelt, die Donnerwolken, bis Glut sie werden und werden zerschmetterndes Eis? Nach dem Wetter atmen sie kaum, die Lüfte, die Bäche rieseln, vom Laube träufelt es sanft, Frische labet, Geruch...
Seite 84 - Sing, unsterbliche Seele, der sündigen Menschen Erlösung, Die der Messias auf Erden in seiner Menschheit vollendet, Und durch die er Adams Geschlecht zu der Liebe der Gottheit, Leidend, getödtet, und verherrlichet, wieder erhöht hat.
Seite 107 - Rabbi. Aber überhaupt! ist in seiner Epopee zu viel •, Gerüst und zu wenig Gebäude; zu viel Rede und zu wenig Handlung. Wie vieles davon kann man wegnehmen, ohne Schaden, ja vielleicht zur Schönheit des Ganzen.
Seite 136 - Und von der Liebe zu dir, Messias! Nun auch verweht ist, oder von wenigen In jene Welt hinüber gerettet ward: Wenn du alsdann auch, meine Fanny, Lange schon todt bist, und deines Auges Stillheitres Lächeln, und sein beseelter Blick Auch ist verloschen, wenn du, vom Volke nicht...
Seite 137 - Nachruhms werter als ein unsterblich Lied, Ach wenn du dann auch einen Beglückteren Als mich geliebt hast, laß den Stolz mir, Einen Beglückteren, doch nicht Edlern! Dann wird ein Tag sein, den werd ich auferstehn!
Seite 140 - Schon hat, ist nah bey dir. Lang sah ich, Meta, schon dein Grab, Und seine Linde wehn; Die Linde wehet einst auch mir, Streut ihre Blum...
Seite 109 - K. größer, als wenn er, ein Kenner des menschlichen Geistes, jetzt einen Sturm von Gedanken und Empfindungen aus der Tiefe der Seele holt und ihn bis zum Himmel brausen läßt. Wenn er einen Strudel von Zweifeln, Bekümmernissen und Ängsten erregt, wie Philo, der verzweifelnde Ischarioth, Petrus und insonderheit das große Geschöpf seiner Phantasie, Abadonna, zeigt.
Seite 54 - Ich breite mein Haupt durch die Himmel, Meinen Arm durch die Unendlichkeit aus, und sag: Ich bin ewig! Sag und schwöre dir, Sohn: Ich will die Sünde vergeben!
