Religiöse Akteure in Demokratisierungsprozessen: Konstruktiv, destruktiv und obstruktiv

Cover
Julia Leininger
Springer-Verlag, 13.08.2013 - 299 Seiten

„Religion und Politik“ wurde spätestens mit den jüngsten Revolutionen im arabischen Raum ein zentrales Thema für die Demokratisierungsforschung. Wie beeinflussen religiöse Akteure Demokratisierung? Welche Faktoren bedingen ihre Einflussnahme? Der vorliegende Band bietet erste Antworten auf diese Fragen. Hierfür wird ein theoretisch-konzeptionelles Analyseraster zur Untersuchung der Rolle religiöser Akteure im Regimewandel entwickelt. In keiner der behandelten jungen mehrheitlich christlichen, christlich-orthodoxen oder muslimischen Demokratien haben religiöse Akteure das Ergebnis des jeweiligen Transformationsprozesses bestimmt. Sie haben durch ihre politische und gesellschaftliche Einflussnahme aber zu Prozessen der Erosion autoritärer Herrschaft und zur Demokratisierung beigetragen. Die Möglichkeiten religiöser Akteure auf Demokratisierung einzuwirken, hängen vor allem von ihrer Organisationsform und der formalrechtlichen sowie de facto Stellung gegenüber dem politischen Regime ab. Ihre Ziele, Mittel und die politische Tragweite ihrer vertretenen Theologien sind vornehmlich davon bedingt, wie viel Unabhängigkeit sie vom Staat genießen.

 

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Inhalt

Abbildungsverzeichnis
8
Tabellenverzeichnis
9
Einleitung
11
I Katholische und Evangelische Kirche und erfolgreiche demokratische Konsolidierung
44
II ChristlichOrthodoxe Akteure und demokratische Transformation
102
III Muslimische Akteure und demokratische Transformation
191
Anhang
284
Verzeichnis der Autorinnen und Autoren
297
Urheberrecht

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Über den Autor (2013)

Dr. Julia Leininger ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Governance, Staatlichkeit und Sicherheit am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) in Bonn.

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