»Feindliche Ausländer« im Deutschen Reich während des Ersten Weltkrieges

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Vandenhoeck & Ruprecht, 11.10.2021 - 770 Seiten
Der Erste Weltkrieg unterbrach am Ende des europäischen 19. Jahrhunderts abrupt alltäglich gewordene Grenzüberschreitungen. Infolgedessen hielten sich in den kriegführenden Staaten hunderttausende Bürgerinnen und Bürger der militärischen Gegner auf. Ringo Müller untersucht den kontroversen Umgang mit diesen "feindlichen Ausländern und Ausländerinnen" und zeigt, wie der militärische Konflikt Vorstellungen über fremde Staatsangehörige veränderte, wie er Handlungsspielräume ihnen gegenüber eröffnete und gesellschaftliche Grenzziehungen ermöglichte.
 

Ausgewählte Seiten

Inhalt

Title Page
3
Copyright
4
Table of Contents
7
1 Archivieren und Historisieren
13
2 Planen und Verdächtigen
63
3 Identifizieren und Überwachen
105
4 Ausweisen und Einquartieren
169
5 Sorgen und Unterstützen
251
8 Internieren und Freilassen
507
9 Parallelgeschichten feindlicher Ausländer
701
10 Erinnern und Erzählen ein Epilog
719
Dank
727
Anhang
729
Quellen und Literaturverzeichnis
731
Verzeichnis der Abbildungen und Tabellen
757
Abkürzungen
759

6 Grenzen ziehen und verschieben
305
7 Einschränken und Entrechten
415

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Häufige Begriffe und Wortgruppen

Autoren-Profil (2021)

Ringo Müller ist Historiker und Projektmitarbeiter an der Universität Erfurt.

Bibliografische Informationen