Lebensskizzen der Professoren der Universität Jena seit 1558 bis 1858

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1858
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Seite 256 - Angabe aller Synonyme sowie des Vaterlandes, aufgezählt u. mit einem alphabet. Register versehen. — Bericht üb. die Ausstellung von Obst, Wein u. Gemüse zu Naumburg während der Tage vom 9—13. Oct. 1853. Berlin. 1854. — Hausbibliothek f. Länder- u. Völkerkunde. 3. Bd. Leipz.. 1855. A. ud T. : Die Krim u. Odessa. Reise-Erinnerungen ,c. 5. Bd. Leipz., 1855. A. ud ?. : Die kaukas. Länder u. Armenien in Reiseschilderungen von Curzon, K. Koch, Macintosh, Spencer u. Wilbraham. Herausg. :c....
Seite 149 - ... Landesheilanstalten zu Jena. Er verwaltete diese Stelle vom 1. August 1832 bis zum 1. October 1835. Jm Herbst d. J. trat er als Privatdocent auf und las Anfangs Arzneimittellehre und Receptirkunst, sowie über gerichtliche Medicin. 1837 wurde er zum außerordentlichen Professor bei der medicinischen Facultät ernannt und unternahm in d. J. eine wissenschaftliche Reise durch das südliche Deutschland, auf welcher er vorzüglich die medicinischen Anstalten und die berühmtesten Lehrer an denselben...
Seite 267 - Analysis. M. 64 in den Text eingedr. Holzschn. Braunschw., 1853. — Ueb. die Bestimmung der Massen u. der Trägheitsmomente symmetrischer Rotationskörper von ungleichförmiger Dichtigkeit. Leipz., 1854. — Ueb. einige allgemeine Reihenentwickelungen u. deren Anwendung auf die elliptischen Functionen. Leipz., 1854. — Außerdem gibt Sohl, mit B.
Seite 246 - Ariern in der goldenen Aue, wo sein Vater Besitzer der dortigen Rittergüter war, dann in Naumburg ad Saale und auf der Klosterschule zu Roßleben. Zu Ostern des Jahres 1818 bezog er die Universität Halle, um Theologie zu studiren, und ging von dort im Frühjahr 1820 nach Göttingen. Als er nach vollendetem akademischem Studium bei dem Consistorium in Magdeburg die theologischen Kandidatenprüfungen bestanden, sah er sich in den Stand gesetzt, seinen seit langer Zeit gehegten Wünschen gemäß die...
Seite 11 - Haser, 1 Tonne Butter, 4 Ochsen, 10 Schöpse, 4 Schweine, 20 Fuder Heu, 20 Fuder Stroh, 30 Achtel Holz und freie Fischerei. Aber auch diesem reich dotirten Amte sollte er nicht lange vorstehen, Er gerieth mit Wigand, dem sein fetter Dienst in die Augen stach, in Streit, indem ihn dieser wegen der von ihm ausgesprochenen Behauptung, man könne nicht allein in concreto sagen: „Der Mensch Christus ist allmächtig," sondern auch in ali«traclo: „Christi menschliche Natur ist allmächtig" zum Ketzer...
Seite 55 - Thcodoricns, geboren den 9. August 1580 zu Grössen bei Naumburg, wo sein Vater Prediger war, studirte zu Leipzig und Jena, wurde zu Jena Professor der Rechte, Assessor des Hofgerichts und des Schöppenstuhls , endlich fürstlicher Rath und Ordinarius und starb am 9. Mai 1604. Seine Schriften sind bei Iocher, Allg.
Seite 242 - Dorvat an. Dort mit Freuden von seinen Collegen aufgenommen und von der Regierung auf's Beßte unterstützt, erhob er bald sein Laboratorium zu einem der ersten in Europa, ordnete die chemisch -pharmaceutischen Vorträge für die verschiedenen Branchen der Studirenden besser, wurde Mitglied des Appellationsgerichts, der Baucommission, der Rechnungsremsion usw Jm Jahre 1834 machte G. eine Reise dnrch die Steppen des südlichen Rußlands, besonders aber in die seit Pallas wenig oder nicht besuchten...
Seite 225 - ... Aufenthalt brachte ihn auch mit Schiller und Goethe in nahe Berührung. Ostern 1802 habilitirte er sich als Privatdocent in der philosophischen Facultät und wurde 1805 außerordentlicher Professor. 1807 bis 1808 übernahm H. in Bamberg die Redaction der „Bamberger Zeitung", im Herbst 1808 das Rectorat des Gymnasiums zu Nürnberg. Jm Herbst 1816 wurde er als Professor der Philosophie nach Heidelberg berufen, von wo er im Herbst 1818 an Fichte's Stelle nach Berlin ging. H. starb 1831 am 14....
Seite 225 - Kammer, nicht nur das Gymnasium besuchen, sondern auch von Privatlehrern unterrichten ließ. Jm 18. Jahre bezog er die Universität Tübingen, wo er in dem theologischen Stifte während der vorschriftsmäßigen fünf Jahre dem philosophischen und theologischen Studium oblag und mehrere Jahre hindurch der Stuben» bursche des Philosophen Schelling war. Jm 20. Jahre erhielt H. von der tübinger Universität die philosophische Doctorwürde. Um sich in der Welt, die damals schon in große Bewegung zu...
Seite 225 - Bern und von da nach Frankfurt a. M. Hier schloß er einen innigen Bund mit seinem Landsmanne, dem Dichter Hölderlin, und mit Sinclair, dem Verfasser des Cevennenkriegs , ein Verhältniß, das die Geistesabwesenheit des Einen und der frühe Tod des Anderen unterbrach. Einiges Vermögen, welches ihm nach seines Vaters Tode zusiel, setzte ihn in den Stand, nach Jena zu gehen, um daselbst die Jdee von der Philosophie, die sich in ihm gebildet hatte, weiter zu verfolgen und in näheren Umgang mit seinem...

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