Haus- und Familienbücher in der städtischen Gesellschaft des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit

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Birgit Studt
Böhlau Verlag Köln Weimar, 2007 - 166 Seiten
Haus- und Familienbucher uberliefern familiengeschichtliche Aufzeichnungen, autobiographische Texte und Selbstzeugnisse, in denen Herkunft undGenealogie, Heiratsverbindungen und Nachkommenschaft sowie das soziale und politische Handeln ihrer Verfasser und Besitzer uber Generationen hinweg notiert worden sind. In umfangreichen Sammlungen bekunden sie Abstammung und Verdienste ihrer Vorfahren, die Verwandtschaft mit anderen fuhrenden Geschlechtern sowie ihre Leistungen fur Stadt und Burgerschaft, um ihren Anspruch auf eine exklusive gesellschaftliche und politische Stellung nachzuweisen. In den Beitragen dieses Bandes werden weitgehend unbekannte Texte des 14. bis 17. Jahrhunderts vorgestellt und dahingehend untersucht, wie Familientraditionen zur Standeslegitimation und Prestigebildung stadtischer Eliten eingesetzt worden sind.
 

Inhalt

Erinnerung und Identität Die Repräsentation städtischer Eliten in spätmittel
1
Marc von der Höh
21
Zwischen religiöser Memoria und Familiengeschichte Das Familienbuch
33
IX
48
33
57
Gregor Rohmann
87
Christian Kuhn
121
Martin Scheutz und Harald Tersch
135
Urheberrecht

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