Briefwechsel und Lebenszeugnisse: kritische Edition mit Übersetzung, Band 1

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Walter de Gruyter, 2009 - 2024 Seiten

Martin Opitz (1597‑1639), der Begründer der deutschen Kunstdichtung in der Entstehungszeit europäischer Nationalkulturen, hinterließ ein Korpus zumeist lateinischer Briefe und Eintragungen. Zusammen mit den Schreiben der Briefpartner, mit Opitz' Widmungen, verstreuten Lebenszeugnissen und Berichten von Zeitgenossen erscheinen sie nun erstmals übersetzt, detailliert kommentiert und reich illustriert. Opitz' Korrespondenz erstreckt sich von Paris, Leiden und Straßburg bis nach Schlesien, Siebenbürgen, Preußen, Polen und Schweden und stellt ein bedeutendes Zeugnis der europäischen Kulturgeschichte dar. Sie beinhaltet neben Themen späthumanistischer Gelehrsamkeit (z. B. Epigrafik, Kirchengeschichte, klassische Literatur und Geschichtsschreibung), Gesandten- und Kriegsberichte, frühe Zeugnisse der deutschen Sprach- und Literaturkritik, der Briefkultur und der Mittelalterrezeption. Maßgebliche Gelehrte, Theologen, Monarchen, Politiker und Dichter wie J. A. Comenius, S. Dach, P. Fleming und H. Grotius, Fürst Ludwig v. Anhalt-Köthen und andere Mitglieder der Fruchtbringenden Gesellschaft treten in Erscheinung. Die dreibändige Ausgabe bietet neben den Dokumenten eine ausführliche Einführung, Christoph Colers Opitz-Biografie, eine umfassende Bibliografie sowie zahlreiche Verzeichnisse und zwei Register.

 

Ausgewählte Seiten

Inhalt

Einführung
1
Chronologische Übersicht der Briefe Eintragungen und anderen Lebenszeugnisse
13
Verzeichnis der Verfasser und Auftraggeber
31
Verzeichnis der Empfänger und Angesprochenen
37
Editorische Vorbemerkung
45
Sigeln und Abkürzungen
51
Handschriftenverzeichnis
61
Häufiger benutzte Veröffentlichungen
89
Zu den Abbildungen
159
16111629 Anfang
199
1629 Fortsetzung1637 Anfang
679
1637 Fortsetzung1639
1385
Zeugnisse der Zeitgenossen 16391642
1615
Backmatter
1955
Urheberrecht

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Häufige Begriffe und Wortgruppen

Bibliografische Informationen