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in die Stellung eines Primas der neugegründeten Universalmonarchie gekommen war.

II. Unter der schwachen Regierung der letzten Karolinger, unter den Verwirrungen, welche in Italien durch die Kämpfe der verschiedenartigsten Factionen gegen einander und gegen die deutschen Könige entstanden waren, hatte sich die politische Macht des Papstes befestigt und seitdem allmählig so erweitert, dass schon unter den Kaisern aus dem salischen Hause und noch mehr in der hohenstaufischen Zeit die Besorgniss entstand, es möchte sich die päpstliche Gewalt über die kaiserliche erheben, und den Kaiser aus der Stellung eines Schirmherrn der Kirche in die eines Vasallen des Papstes herabzudrücken suchen 2).

III. Musste schon die damals unbestritten und allgemein anerkannte Eigenschaft des Papstes als Stellvertreter und Statthalter Christi und somit sein Beruf, das Reich Gottes auf Erden zu verbreiten, es mit sich bringen, dass dem Papste åls der höchsten internationalen Autorität die Befugniss beigelegt wurde, Worte der Ermahnung und Warnung an alle gekrönten Häupter des westlichen Europa zu richten ? a), und über diese, als Mitglieder der christlichen Kirche, auch die geistliche Strafgewalt zu üben %), so mussten die Päpste um so mehr dahin gelangen, sich in die deutschen Reichsangelegenheiten einzumischen, als die deutschen Fürsten selbst es waren, welche ihre Beschwerden gegen den Kaiser bei dem päpstlichen Stuhle anbrachten), oder bei einer streitigen Kaiserwahl dessen Unterstützung für den einen oder den anderen der Gewählten anriefen 5) und dadurch selbst den Päpsten die Befugniss beizulegen schienen, ein Recht der Prüfung und der Entscheidung über die Giltigkeit der Königswahl auszuüben 6).

IV. Ganz in derselben Zeit liessen die Kreuzzüge den Papst als deren obersten Leiter an der Spitze einer europäischen Bewegung erscheinen, welche die Bevölkerung aller christlichen Länder in einem fanatischen Schwindel dahin riss. Die in den Kreuzzügen entstandenen christlichen Ritterorden stellten nunmehr die Blüthe des kriegs- und thatenlustigen europäischen, insbesondere des deutschen Adels zur Verfügung des Papstes ). Zwar floss auf den Gefilden Asiens das edelste Blut der christlichen Völker vergeblich in Strömen; dagegen aber wurden im Norden, Preussen, Liefland, Esthland und Kurland mit Lehre und Schwert zum

2) Vergl. oben §. 46 Note 5 flg.

2 a) So z. B. Innocenz III. in cap. 13 X. de judiciis an den König von Frankreich. Siehe oben §. 43 Note 7a.

3) Siehe oben §. 43 Note 7a; §. 46 Note 8 und 8 a.
4) Z. B. unter K. Heinrich IV. Siehe die Ausführungen oben §. 46. 47.
5) So z. B. bei der Wahl Otto's IV.

6) Mit diesem Ausspruche trat der päpstliche Stuhl besonders bei der Wahl Ludwig's des Bayern hervor.

*) Ueber die Entstehung der Ritterorden s. oben §. 17 Note 9.

christlichen Glauben bekehrt, und von dem deutschen Orden unter eigenen Hoch- und Heermeistern geistlich-ritterschaftliche Territorien gegründet, welche bald den angrenzenden deutschen Landesherren selbst Grund genug zu ernsthaften Besorgnissen gaben.

V. Um die Einheit in dem kirchlichen Regimente zu erhalten und die Autorität des päpstlichen Stuhles fester zu begründen, hatten die römischen Päpste schon seit dem VIII. Jahrhundert einen sog. Obedienzeid eingeführt, welchen jeder Bischof bei dem Antritte seines Amtes zu schwören hatte 8); auf der Synode zu Rom 1074 wurde der Vorrang des Papstes ausdrücklich anerkannt und ihm das Recht, diesen Titel zu führen, den früher auch andere Metropoliten geführt hatten, als ausschliessliches Vorrecht eingeräumt.

VI. Der Missbrauch, welcher von den Kaisern mitunter von dem hergebrachten Rechte, Bischöfe zu ernennen“), gemacht worden war, gab unter Heinrich IV. die Veranlassung zu dem sog. Investiturstreite, indem Papst Gregor VII., um der eingerissenen Käuflichkeit (Simonie) bei Besetzung der Bisthümer durch die Kaiser entgegen zu wirken, die kaiserliche Investitur der Bischöfe mit Stab und Ring, welche bis dahin ihrer Consecration vorher ging 10), für den päpstlichen Stuhl

8) Die Eidesformel der Bischöfe, wie sie angeblich schon seit Gregor III. (in der ersten Hälfte des VIII. Jahrhunderts) gebräuchlich wurde, findet sich in Cap. 4 X. de jurejurando (2, 24): „Ego N. Episcopus ab hac hora in antea fidelis ero sancto Petro sanctaeque Romanae ecclesiae, dominoque meo Papae C. ejusque successoribus canonice intrantibus. Non ero neque in consilio neque in facto ut vitam perdat aut membrum vel capiatur mala captione. Consilium, quod mihi aut per se, aut per literas, aut per nuncium manifestabit, ad ejus damnum nulli pandam: Papatum sanctae Romanae ecclesiae et regulas sanctorum patrum adjutor ero ad defendendum et retinendum (salvo ordine meo) contra omnes homines. Vocatus ad Synodum veniam, nisi praepeditus fuero canonica praepeditione. Legatum Apostolicae sedis, quem certum esse cognovero in eundo et redeundo honorifice tractabo , et in suis necessitatibus adjuvabo. Limina apostolorum singulis annis aut per me, aut per certum nuntium visiabo, nisi eorum absolvar licentia. Sic me Deis adjuvet et haec sancta Evangelia.“

9) Siehe oben §. 43 Note 16. In Bayern hatte Herzog Arnulf bei seiner Unterwerfung unter K. Heinrich I. (a. 920) von diesem das Recht zugestanden erhalten, sämmtliche Bischöfe in Bayern zu

Vergl. Luitprand, II. c. 21. 22. 23.

10) Ausdrücklich führt dies an: Papst Paschalis II. privil. convent. a. 1111, bei Pertz, Legg. II. p. 69. Dieses alte Verhältniss beschreibt auch noch Sachsensp. III. 59 §. 1: „Svenne man küset bischope oder ebbede oder ebbedischen die den herschild hebben dat len solen sie vore untvan unde die bisorge

Svenne si dat len untvangen hebben, so mogen si lenrecht tun unde nicht er (eher).“ Sachsensp. III. 59 §. 2: „Svar man bischope oder abbede oder ebbedischen nicht ne küset binnen ses wecken, dar die lenunge an den keiser gat, he liet it sveme he wel, die sik redelike gehandelet hevet.“ - Es gab sonach eine Art von jus devolutionis an dem König, und diese Veranlassung wurde wohl mitunter benützt, solche geistliche Pfründen sogar an weltliche Personen (sog. Laienäbte) zu geben, wogegen der päpstliche Stuhl schon seit Gregor VII. ernstlich im Interesse der Kirche ankämpfte.

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in Anspruch nahm 12). Kaiser Heinrich V. verständigte sich mit dem Papste Paschal II. im Jahr 11ll dahin, ihm diese Investitur der Bischöfe zu überlassen, wogegen die Bischöfe alle ihre Territorien und Regalien an das Reich zurückgeben und nur allein die auf Privatrechtstiteln beruhenden Besitzungen und Renten ihrer Kirchen behalten sollten 12). Die Vollziehung dieses Vertrages scheiterte aber an dem heftigen Widerstande der deutschen geistlichen und weltlichen Fürsten, welcher bei der Verkündung desselben in der Peterskirche zu Rom (a. 1111, Febr. 12.) zum tumultuarischen Ausbruche kam. Erst im Jahre 1122 wurde der Investiturstreit durch ein von Legaten des Papstes Calixtus II. mit dem Kaiser Heinrich V. zu Worms abgeschlossenes Concordat (sog. Calixtini

1) Ueber den Anfang des sog. Investiturstreites oder „dissidium magnum inter sacerdotium et imperium“ gl. Arnulf. Mediol. gesta III. c. 29: „Pap habita Romae synodo palam interdicit regi, jus deinde habere aliquod in dandis episcopatibus, omnesque laicas ab investitibus ecclesiarum summovet personas.“ — Das Decret Gregor's siehe bei Hugo Flaviniacent. (Chron. Vindunens. P. II. p. 196).

Wie viel übrigens in jener Zeit in Rom selbst mit Geld auszurichten war, zeigt Lambert. Schaffna b. a. 1070: „Episcopus Moguntinus et Coloniensis et Babenbergensis a Domino Apostolico evocati Romam venerunt. Ibi episcopus Bambergensis accusatus , quod per simoniacam haeresim, data pecunia, episcopatum invasisset, multa et pretiosa munera papae dedit, et per haec efferatam adversus se mentem ejus ad tantam mansuetudinem adduxit, utqui non sine periculo honoris et gradus sui evasurus putabatur, non solum impunitatem criminis, quod objectum fuerat, consequeretur, sed etiam pallium, et alia quaedam archiepiscopatus insignia a sede Apostolica pro benedictione perciperet.“

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12) Vergl. die Conventio Paschalis II. a. 1111, bei Pertz, Legg. II. 69. Als die „regalia dimittenda“ werden hier aufgezählt: „civitates, ducatus, marchiae, comitatus, monetae, teloneum, mercatum, advocatiae regni, jura centurionum et curtes, quae manifeste regni erant, cum pertinentiis suis, militia et castra regni.“ Uebereinstimmend gibt Heinrich V. in seinem Rundschreiben a. 1111 (ibid. p. 70) den Inhalt des Vertrages an: „Fratres ecclesiae decimis et oblationibus suis contenti sint, rex vero omnia praedia et regalia .. recipiat et detineat.“ Um diesen Preis durfte der Kaiser wohl die Investitur der Bischöfe dem Papste überlassen. Durch diesen Vertrag wären die Bischöfe, wem die Fürsten nicht denselben hintertrieben hätten, damals schon in die Stellung gekommen, in welche sie von den weltlichen Fürsten durch die grosse Säcularisation i. J. 1803 versetzt wurden. Dass ein solcher Vertrag bei der Macht der geistlichen Reichsfürsten und ihrer engen Verbindung mit den weltlichen Fürsten im XII. Jahrhundert deren Widerstand erregen und daran scheitern konnte, ist erklärlich: aber ungerecht und wahrheitswidrig ist es, wenn diesen Vertrag so darstellt (z. B. Mannert, Gesch. d. alt. Deut. II. 448), als hätte Kaiser Heinrich V. den Papst, welcher die geistlichen Fürsten

dem Reichslehnverband habe losreissen und seinen Vasallen machen wollen, überlistet, indem er im Voraus von der Unmöglichkeit des Vollzuges eines solchen Vertrages überzeugt gewesen sei. Mag etwa auch Gregor VII. solche Gedanken gehabt haben: dem Papste Paschal II. waren sie fremd ; die vorliegenden Actenstücke beweisen klar, dass er wollte, die Bischöfe sollten nur Geistliche sein und durchaus nicht zugleich weltliche Regierung führen.

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sches oder Wormser Concordat) beendigt 12a). Hiernach sollte die Ernennung der Bischöfe durch freie Wahl der Domkapitel in Gegenwart des Kaisers (oder eines kaiserlichen Commissarius) geschehen 12b), und der Gewählte zuerst von dem Papste mit Stab und Ring, welche hiermit als Symbole der geistlichen Würde erklärt wurden, investirt, hierauf aber wegen der Regalien vom Kaiser mit dem Scepter belehnt werden 18), und so ist es auch bis zur Auflösung des Reiches gehalten worden.

VII. Wenn auch die geistliche Gewalt in dieser Periode sich vielfach über die weltliche zu erheben strebte 14), so war doch grundsätzlich anerkannt, dass beide Gewalten sich gegenseitig unterstützen sollen 15). Auch liess sich die Kirche die Beschränkung des sog. Faustrechtes sehr ernstlich angelegen sein. Schon im XI. Jahrhundert fingen die Bischöfe in Frankreich an, angeblich aus unmittelbar empfangener göttlicher Weisung zur Aufrechthaltung des Landfriedens Vereinigungen zu stiften 16),

12a) Ueber die Vereinbarung K. Heinrich's V. und P. Paschal's II. a. 1111, über das Wormser Concordat von 1122 und die Bildung der geistlichen Fürstenthümer s. meine Alterthümer Bd. I. 112 fig.; Bd. II. 17 fg. 27. 33. 58.

12b) Bis dahin hatten die Kaiser den Capiteln (dem Clerus) die freie Bischofsund Abtswahl nur in einzelnen Fällen, als besondere Begünstigung verstattet; so z. B. Otto I. a. 941 dem Clerus in Würzburg. Lünig, spic. eccles. Cont. II. p. 1016; Regesta Boica I. 37.

13) Das Concordatum Calixtinum findet sich jetzt am besten bei Pertz, Legg. II. 75: „Ego Calixtus .. concedo electiones episcoporum et abbatum Teutonici regni ... in praesentia tua fieri absque symonia et aliqua violentia . . . Electus autem regalia absque omni exactione (Abgabe, Taxe) per sceptrum a te recipiat, et quae ex his jure tibi debet, faciat“ „Ego Henricus ... dimitto ... catholicae ecclesiae omnem investituram per annulum et baculum et concedo in omnibus ecclesiis, quae in regno · meo sunt, canonicam fieri electionem et liberam consecrationem.“ Doch verfuhr noch K. Friedrich I. nach dem alten Rechte; vergl. dessen Entscheidung v. J. 1167, bei Bouquet, Script. rer. gall. Vol. 16 p. 694; und v. J. 1186, bei Ludewig, rel. mscpt. T. II. 447. Ausdrücklich erkannten dagegen das ausschliessliche Recht der Capitel zur Bischofswahl an Otto IV., a. 1209, und Friedrich II. in s. Bulla aurea d. d. Eger, 1213 (vergl. beide im Wesentlichen gleichlautende Urkunden bei Pertz, Leg. II. p. 216. 222); ebenso Innocent. III. a. 1215, in cap. 42 X. de elect. (1, 6).

14) Siehe oben §. 46, II.

15) Sachsensp. III. 63: „Alsüs sal werltlik gerichte vnde geistlik over en dragen, swat so dem enen wederstat, dat man't mit deme anderen dvinge gehorsam to wesene vnde rechtes to plegene.“ – Schwabensp. c. 246: „Unde kumet der man in den ban vor geistlichem gerihte unde ist darinne sehs wochen. man mag in mit rehte vor weltlichem gerihte ze ahte tun. vnde kumet er vor weltlichem gerihte in die ahte. man tut in vor dem geistlichen gerihte ze banne.“ Vergl. auch Schwa bensp. c. 138.

16) Die ersten solchen Verbindungen finden sich i. J. 1034. Rodulphus Glaber, lib. IV. c. 4. 5.

und schärften dessen Erneuerung als ein besonderes göttliches Gebot ein 17). Bald hernach wurde es als ausdrückliche Weisung Gottes verkündigt, dass an vier Tagen in der Woche (Donnerstag bis Montag) jede Fehde unterlassen und eingestellt werden müsse, und dieses Friedensgebot wurde als Gottesfrieden (pax 8. treuga Dei) bezeichnet 18). In Deutschland erscheint der Gottesfrieden in der Gestalt eines Reichsgesetzes zuerst unter K. Heinrich IV. (a. 1083) 18 a), und wurde noch im Jahre 1230 unter König Heinrich (dem Sohne K. Friedrich’s II.) erneuert 19).

VIII. Wie in der vorigen Periode, so bediente sich die Kirche auch in dieser Zeit des Kirchenbannes, um ihren Anordnungen Nachdruck zu geben. Die Wirkung war so empfindlicher, als dem Kirchenbanne regelmässig die weltliche Acht nachzufolgen pflegte 20); aber auch schon der Kirchenbann allein reichte damals aus, den damit Belegten ausser

um

17) Gesta Episc. Cameracens. (Pertz, Script. VII. 485): „Unus eorum (episcoporum) celitus sibi delatas dixit esse litteras, quae pacem monerent renovandam in terra“.

18) Dies scheint zuerst in einem Ausschreiben des Erzbischofs Raginbald von Arles und einiger anderen französischen Bischöfe a. 1041 geschehen zu sein (bei Bouquet XI. 516): „Recipite ergo et tenete pacem et istam treuvam Dei, quam et nos, divina inspirante misericordia de coelo nobis commissam jam accepimus et firmiter tenemus, ita constitutam et dispositam, videlicet ut ab hora vespertina diei Mercurii inter omnes . . . sit firma pax et stabilis treuva usque in secundam feriam, i. e. die Lunae ad ortum solis.“ Vergl. C. F. Krüger, Comment. histor, de treuga et pace Dei. Monaster. 1852. Ern. Semichon, la paix et la trêve de Dieu; histoire des premiers développements du tiers état par l'église et les associations. Paris 1852. A. Kluckhohn, über den Ursprung des Gottesfriedens. Leipzig 1857, p. 28. 38. J. Fehr, der Gottesfriede u. die kathol. Kirche des M.-A. Augsb. 1861..' Das Wort trewa, treuga, frz. trêve, findet sich in den Legg. Barbarorum schon viel früher; (zuerst) in den Legg. Luitprandi c. 42 (al. V. 13), wo „treugam ferre“ in der Bedeutung von „vrede werken“, d. h. Frieden gebieten des Richters erscheint. Treuga Dei bedeutet einen von Gott gebotenen und demgemäss gelobten Frieden.

18a) Henrici IV. imp. Constitutio pacis Dei in Synodo Coloniensi a. 1083, April 20; bei Pertz, Legg. II. 55.

19) Es gab befriedete Personen, Sachen, Zeiten oder Tage. Treuga Henrici Regis c. a. 1230 (Pertz; Leg. II. 267) c. 1: „Clerici, mulieres, moniales, agricole, mercatores, itineratores, piscatores, judaei omni die et omni tempore firmam pacem habebunt in personis et rebus.“ c. 2: „Ecclesiae, cimeteria, aratra, molendina, ville infra sepes suas, eandem pacem habebunt quam ab antiquitus habuerunt.“ c. 3: „Quicunque habet manifestum inimicum, et in feria secunda, feria tertia, feria quarta . in persona et (nec non) in rebus ledere potest; ita quod eum non capiat. Feria quinta, feria sexta, sabbato, die dominico (d. h. vom Donnerstag bis Sonntag einschliesslich) omnis homo firmam pacem habebit in personis et in rebus.“ Weitläufig paraphrasirt diese Stellen Sachsensp. II. 66; Schwabensp. c. 248–250. - Nicht zu verwechseln mit befriedeten Sachen ist das Friedegut, d. h. was bei einer Fehde als Ersatz des Kriegsschadens oder der Kriegskosten versprochen oder gegeben wird. Homeyer, zwei akad. Abhandlungen. Berlin 1867. Nr. 1. Das Friedegut.

20) Siehe Note 15. Zoepfl, deutsche Rechtsgesch. II. 4te Aufl.

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