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IX. In den Immunitäten und freien Herrschaften war der Landesherr häufig, und namentlich in den älteren Zeiten regelmässig, auch in privatrechtlichem Sinne Grundeigenthümer oder Grundherr seines Landes.

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hier geboten erscheint. Nachdem vorerst gesagt ist, dass das neugeschaffene Herzogthum Oesterreich von dem Kaiser dem Markgrafen Heinrich (patruo noster carissimo) und seiner Gemahlin Theodora und ihren Kindern (also erblich) verliehen sei, werden die Gerechtsame des Herzogs folgendermassen bestimmt: 1) „quod dux Austriae quibusvis subsidiis seu serviciis (nec) tenetur, nec esse debet obnoxjus s. R. imperio . . . nisi ea de sui arbitrii fecerit libertate, eo excepto dumtaxat, quod' imperio servire tenebitur in Ungariam XII viris armatis per mensem unum sub expensis propriis, in ejus rei evidenciam, ut princeps imperii dinoscatur“ (er hat also einen Reichsdienst nur pro forma zu leisten, damit er doch Reichsfürst sein kann!); 2) „nec pro conducendis feodis ... accedere debet imperium extra metas Austrie, verum in terra Austria e sibi debent sua feoda conferri per imperium et locari“ 3) „Dux etiam Austrie non tenetur aliquam curiam accedere edictam per imperium . . . nisi ultro et de sua fecerit voluntate.“ 4) „Imperium quoque nullum feodum habere debet Austrie in ducatu" (Der Erzherzog ist also als Landesherr zugleich alleiniger oberster Lehnsherr.) 5) „Cuncta eciam saecularia judicia, bannum silvestrium et ferinarum, piscine et nemora in ducatu Austriae debent jure feodali a duce Austrie dependere“ (dem Erzherzog sind also die Gerichte, Waldungen, Jagd und Fischerei als landesherrliche Regalien überlassen). 6) „Eciam debet dux Austriae de nullis opposicionibus vel objectis quibuscumque nec coram imperio, nec aliis quibuslibet respondere, nisi id sua propria et spontanea facere voluerit voluntate" (Er hat also, wie ein wahrer Souverain, keinen irdischen Richter über sich.) 7) „Insuper potest idem dux Austrie, quando impugnatus fuerit ab aliquo de duello, per unum ydoneum vices suas prorsus supplere“ . . 8) „Quidquid dux Austrie in terris suis . . fecerit vel statuerit, hoc imperator nec alia potencia ..

... non debet . .. in posterum commutare.“ (Er hat also das unbeschränkte Recht, Gesetze und Verordnungen zu machen.) - 9) „Et si . . . dux Austriae sine herede filio decederet, idem ducatus ad seniorem filiam, quam reliquerit, devolvatur.“ (Das Erzherzogthum wurde also als Weiberlehn constituirt.) 10) „Inter duces Austriae, qui senior fuerit, dominium habeat dictae terrae, ad cujus etiam seniorem filium dominium jure hereditario deducatur, ita tamen, quod ab ejusdem sanguinis stipite non recedat, nec ducatus Austriae ullo unquam tempore divisionis alicujus recipiat sectionem.“ (Es wurde also hier eine Primogeniturordnung und der Grundsatz der Untheilbarkeit des Landes eingeführt.) 11) „Si quis in dicto ducatu residens, vel in eo possessiones habens, fecerit contra ducem Austriae occulte vel publice, est dicto duci in rebus et corpore sine gracia condempnatus.“ (Landsassen werden also, wenn sie gegen den Herzog handeln, als Hochverräther verurtheilt.) 12) „Imperium dicto duci Austriae (welcher nach Nr. 1 und 6 dem Reiche nur beisteht, und sich nur vor Gericht stellt, wenn es ihm gefällig ist) contra omnes suos injuratores debet auxiliari et succurrere quod justitiam assequatur.“ 13) „Dux Austriae principali amictus veste, superposito ducali pilleo, circumdato serto pinnito, baculum den Scepter) habens in manibus, equo assidens, et insuper modo aliorum principum imperii, conducere ab imperatore feoda sua debet.“ (Der Erzherzog empfängt die Belehnung zu Pferde.) 14)

potest in terris suis omnibus tenere Judeos et usurarios publicos, quos vulgus vocat gawertschin ..." -- 15) „Si quibusvis curiis publicis imperii dux Austriae praesens fuerit, unus de palatinis archiducibus est censendus, et nihilominus in consessu et incessu ad latus dextrum imperii post electores principes obtineat primum locum.“ 16) „Dux Austriae donandi et

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In den übrigen Territorien, in welchen sich die Landesherrlichkeit aus dem Grafenamte entwickelte, war dies nicht der Fall; doch waren die landesherrlichen Familien meistens im Lande sehr begütert.

X. Die Landeshoheit äusserte sich im XIII. Jahrhundert, wie es das in dem Begriffe derselben vorherrschende Hauptrecht der Gerichtsbarkeit mit sich brachte, als das Recht, die Richter, d. h. in der Sprache jener Zeit die Gerichtsvorstände, wie z. B. die Zentgrafen 16), als landesherrliche Stellvertreter an den Gerichten zu ernennen. Wo das Territorium aus mehreren Grafschaften bestand, und also die Grafschaftsgerichte (d. h. die hohen Gerichte oder eigentlichen Landgerichte) in die Hand des Landesherrn gekommen waren 17), ernannte der Landesherr auch die Grafen und diese ernannten sodann die Zentgrafen 15). War der Herr so gross, dass er die genügende Anzahl Vasallen hatte, um einen Lehnhof bilden zu können, so hielt er auch ein eigenes Hofgericht, welchem ausser der Competenz in Lehnssachen der landesherrlichen Vasallen mitunter auch die Gerichtsbarkeit über die Hofbeamten und Hofdiener, manchmal auch sogar der Charakter eines Obergerichtes im Verhältnisse zu den kleinen Local- und städtischen Gerichten, insbesondere in Civilsachen beigelegt war 19).

XI. Eine planmässig durchgreifende Landesorganisation findet sich im XIII. Jahrhundert selbst nicht in den grösseren Territorien. Sowie diese Länder meistens aus sehr verschiedenen Bestandtheilen und aus verschiedenen Rechtstiteln erworben und zusammen gebracht worden waren, so blieben auch nach der Erwerbung meistens die älteren Gerichtssprengel unter ihren ursprünglichen Bezeichnungen als Grafschaften, Vogteien, Aemter, Pflegen, officia 19 ) u. s. w. bestehen, und der landesherrliche

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deputan di terras suas cuicumque voluerit habere debet potestatem liberam, si quod absit, sine heredibus liberis decederet, nec in hoc per imperium debet aequaliter impediri.“

16) Siehe Note 6 und vergl. die Verweisungen in Note 11 und 13.

17) Die Landgerichte erscheinen auch häufig unter der Bezeichnung „judicium injuriaru m.“ Vergl. mein Bamberger Recht (1839) p. 89 ilg.

18) Ausdrücklich wurde dies Recht dem Bischof von Bamberg und den von ihm ernannten Grafen zugesprochen in einer „Sententia“ Frid. I. a. 1160, bei Schuberth, hist. Versuch, p. 31.

19) Schwabensp. Lehnr. c. 84: „Svenne der herre also hoh ist, daz er lehenreht mag han. und hat alse vil manne. die ein urteil vinden mugen. so mag er sinen mannen tag geben wol umbe lehen reht. der solzem minsten sibene sin." E bendas. c. 18: „Ein herre sol zem minsten zwelf man han. da er ymbe lehen rihtet.” Landbuch der Mark Brandenburg (14. Jahrhundert): „Judicium curiae, quod est super quaestionibus pheudorum.“ -- Vergl. Eichhorn, R.-G. II. §. 302. In Bamberg erscheint das fürstbischöfliche Hofgericht zuerst unter dem Namen Salgericht. Vergl. über dessen Verhältnisse mein Bam berger Recht p. 88.

198) Vergl. z. B. Urk. a. 1230. Reg. Boica II. 193: Vollrichshausen in officio Struphe.“

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Localbeamte vereinigte in sich wie früher den Charakter eines Gerichtsvorstandes und eines Administrativ- oder Cameralbeamten. Mittelstellen finden sich noch nicht. Nach den Spiegeln bildet noch die Grafschaft die Grundlage der Rechtsverfassung wie in der karolingischen Zeit. Unter den Grafen erscheinen noch wie damals als Unterbeamte die centenarii, in den fränkischen Ländern meist jetzt centuriones oder centumgravii, Zentgrafen, in Sachsen Gogreven, in Süddeutschland auch Schultheissen genannt, und unter diesen noch mancherlei kleinere Beamte oder Ortsvorsteher unter verschiedenen Namen, wie Bauermeister u. s. w. Der Graf oder Landesherr stand zu seinem Beamten ganz in demselben Verhältnisse, wie der Kaiser zu ihm selbst: d, h. wenn er in dessen Gericht erschien, so war er berechtigt, in diesem persönlich den Vorsitz zu führen 24). Einen Mittelpunkt hatte die gesammte Landesverwaltung nur in der Person des Landesherrn; in den grösseren Territorien fand sich dieser daher bald veranlasst, sich mit einigen Räthen zu umgeben, welche grossentheils aus dem Landesadel genommen wurden.

XII. Regierungsgrundsätze treten in dieser Zeit wenig hervor. Doch war fortwährend anerkannt, dass die Empörung eines Sohnes gegen seinen Vater denselben von der Regierungsnachfolge ausschliesst ?!), und dass der Nachfolger in der Regierung die Regierungshandlungen seines Vorgängers anerkennen müsse 22). Besonders befestigte sich dieser Grundsatz hinsichtlich der von weltlichen Landesherren ertheilten Eventualbelehnungen durch den Einfluss des lombardischen Lehnrechts 23). In den

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20) Sachsensp. I. 58 §. 2: „Svenne die greve kumt to des gogreven dinge, so sal des gogreven gerichte neder sin geleget. Also is des greven, svenne der koning in sine grafscap kumt.“ (Siehe oben §. 47 Note 15.)

21) Landfrieden K. Friedricb’s II. a. 1235 c. 1: „De pena filiorum qui committunt in patres.“ Vergl. oben §. 42 Note 24.

22) Cap. de sent. et re jud. in Sexto (2, 14) Innocent. IV. a. 1250: „Cum tam supradicti avi (Regis Arragoniae) donatio, quam locorum acquisitio praemissorum fuerint nomine regni factae, memoratus rex donationem servare hujusmodi tenebatur.“

23) II. Feud. 26 §. 2: „Moribus receptum est, dominum de feudo militis sui, quod post mortem ipsius ad dominum reverti sperabatur, in alium militem investituram facere posse.“ Aus I. Feud. 9 sieht man jedoch, dass früher diese Frage auch im lombardischen Rechte streitig war. Nach dem Sachsensp. Lehnr. (Homeyer) art. 11 g. 1 wird der Nachfolger des Herrn aus der von dem Vorgänger ertheilten Eventualbelehnung noch nicht verpflichtet: „Svelk gut en man an sinen geweren nicht ne hevet, und ime nicht bewiset n'is, deme ne mach he nicht volgen an enen anderen herren.“ -- Nach dem Schwabensp. Lehnr. c. 19 gilt die Eventualbelehnung selbst noch als durchaus unstatthaft, wenn nicht der besitzende Vasall einwilligt: »• • . es mag dehein herre dehein geding leihen an debeinem gut, daz sin man von im hat, ane sinen willen und ane sin bete.“ Vergl. meine Grundsätze des Staatsrechts. 5. Aufl. 1863. §. 266 Note 16. Doch gibt der Schwabensp. 1. c. selbst an, dass die Meinung, der er den Vorzug gibt, bestritten sei, und wirklich lässt die correspondirende Stelle im Sächs. Lehnr. Art. 10 §. 1 die Eventualbelehnung ohne Einwilligung des Va

geistlichen Fürstenthümern wurde aber der Bischof nicht für verpflichtet geachtet, die von seinem Vorgänger ertheilten Eventualbelehnungen an. zuerkennen 24); überhaupt galt es als Grundsatz, dass der Nachfolger jede Handlung des Vorgängers umstossen könne, welche das Interesse der Kirche beeinträchtigt 25), dass er aber auch dagegen jene Schulden berichtigen müsse, welche der Vorgänger wegen des Bedürfnisses der Kirche aufgenommen hatte 26). Daneben tritt schon sehr bestimmt die Ansicht hervor, dass alle Regierungsgewalt zum Besten des Volkes ausgeübt werden müsse. Es wird demnach schon eine Regentenpflicht anerkannt, welche den damaligen Zuständen entsprechend, dahin bestimmt wird, dass die Herren ihre Unterthanen beschirmen sollen, so zwar, dass wenn die Herren dies nicht thun, die Leute ihnen zu nichts pflichtig sind. Dabei wird besonders betont, dass die politische Unterthänigkeit keine Unfreiheit begründet 2-).

XIII. Je mehr sich die Landesherrlichkeit als ein hohes politisches Regierungsrecht entwickelte, um so mehr unterschied sich allmählig der Landherr, dominus terrae, welcher ein solches Regierungsrecht hatte, von jenem Landherrn oder dominus terrae, welcher nur eine niedere Gerichtsbarkeit auf seinem Grundbesitze hatte, dabei aber selbst unter einem Landherrn im vorgedachten politischen Sinne des Wortes stand ?S). Hieraus erklärt sich, wie allmählig das Wort Landherr in der Form Landesherr auf die erstere (höhere) Classe allein bezogen wurde, während für die andere Classe der Landherren die Bezeichnung als Grundherren, Dinghofs- oder Fronhofsherren aufkam. Eben dieser Unterschied in dem Umfange und dem Charakter der Berechtigungen fand allmählig seinen Ausdruck in der Bezeichnung als Landesherrlichkeit,

sallen zu, hält aber, wie angegeben wurde, im Art. 11 noch daran fest, dass sie keine Folge an einen anderen Herrn begründe.

24) II. Feud. 35.

25) Schwabensp. c. 308 I.: kein pfaffenfürste mag seinen dienstmann frei gelassen. er mag einen wechsel wol mit im tun umb besserung. und nimpt er ein bösers. der bischof der nach im komet. der nymmet seinen wechsele mit recht wider.“ Ibid. c. 375 V.: „Ez mac dehein bischof noch dehein ander pfaffe sins gothuses gutes niht ane werden. wan an ertriche. und tut er einen waehsel mit iemen. den sol er also tun, daz in dunke und ander wise lute, daz er daz besser habe. tut er iht anders. daz mac nimer staete belieben.“

26) Cap. 1. X. de solution. (3. 23) Alexander III. a. 1170: „Sicut filius debita patris solvere tenetur, ita praelatus sui praedecessoris, pro ecclesiae necessitate contracta.“ ??) Schwa bensp. (Lassb.) c. 308:

Davon sprach Jesus: . . . dem Roemeschen Keiser git man den einen phenning. damit machet er nieman eigen. wir svin den herren darvmbe dienen. daz si vns beschirmen. vnde beschirmen si vns nüt. so sin wir in nüt dienestes schuldig nach rehte.“

28) Diesen Gegensatz bezeichnete man durch „a ndherren des Kaiser sk! und „land herren der Fürsten;“ s. oben §. 14 Note 34. Ueber das Verhältniss von Landesfürstlichkeit und Landesherrlichkeit s. meine Alterthümer Bd. I. 1–179; Bd. II. 27 ilg.

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Landesfürstlichkeit oder Landeshoheit im Gegensatze von Grundherrlichkeit. Der Sache nach war dieser Gegensatz von Landesherrlichkeit und Grundherrlichkeit schon im XIII. Jahrhundert scharf ausgeprägt; schon damals wurde die niedere Gerichtsbarkeit von Besitzern geschlossener Hofmarken als eine selbstverständliche Pertinenz derselben in Anspruch genommen 29) und seitdem vielfach in landesherrlichen Urkunden bestätigt oder zugestanden 30). Sogar die höhere Gerichtsbarkeit, das judicium cometiae, wurde von den grösseren Landesfürsten mitunter an die Besitzer von Hofmarken für deren Umfang verliehen 31).

$. 54.

Die Landtage und fürstlichen Hoftage *). I. Noch in dem dreizehnten Jabrhundert hatte sich die karolingische Vorschrift, dass in allen Grafschaften dreimal im Jahre (über 18 Wochen) Landesversammlungen (malli comitis) gehalten werden sollten, praktisch erhalten '). Für diese Versammlungen finden sich in den Spiegeln die

an

29) Urk. der Herzoge Otto, Ludwig und Stephan von Bayern a. 1295 (Quellen zur bayer. u. deut. Gesch. Bd. VI. p. 73): Quia tamen idem episcopus (Ratispon.) asserit, minora judicia, que citra penam sanguinis pecuniariter coërcentur, ex ipso jure hofmarchiarum ad suam ecclesiam pertinere, declaramus, quod durante contractu ecclesia ratisponensis generaliter tam maiora quam minora causarum vel culparum genera judicabit.“

30) Urk. Herzogs Otto etc. (Erster ständischer Freiheitsbrief a. 1311; ebendas. VI. 183), verleiht an den Adel und die Städte alle Gerichte: (ohne) dev drey (sic!) gerichtte, di zv dem tod ziehent, deuf, todsleg, not-' nvnft, strazra u b.“

31) Siehe Note 29. In derselben Urk. a. 1295 (VI. 72) werden dem Bischof auch verliehen: „judicia sive jurisdictiones ad comecias spectantes, que vulgariter grafschaft geriht vocantur, in hofmarchiis ratisponensis ecclesiae hic expressis" etc. Ueber die einzelnen Rechte der Grund-, Ding- oder Fronhofsherren und deren Fortbildung s. meine Alterthümer. Bd. I. 132 ilg. Vergl. oben §. 41 Note 13.

*) F. W. Unger, Gesch. der deutsch. Landstände. 2 Th. Hannover, 1844. (Im ersten Theile findet sich eine Zusammenstellung der älteren Literatur.)

K. Hagen, die alten landständischen Verfassungen, in dessen Fragen der Zeit. Bd. I. Stuttgart 1843. Michelsen, über das Wahlrecht der schleswig-holsteinischen Stände, in der Zeitschr. f. deut. Recht. 1839. Hft. 1. Lerchenfeld, die altbayerischen landständischen Freibriefe (mit einer sehr gut gearbeiteten Einleitung von L. Rockinger). München 1853. Vergl. meine Anzeige hievon in den Heidelb. Jahrb. 1854. Nr. 35. v. Campe, die Lehre von den Landständen. Lemgo u. Detmold 1864.

-) Vergl. oben §. 42 Note 5 u. 6. Sachsensp. III. 61 §. 1: „Over achtein weken sal die greve sin ding utlecgen, buten den gebundenen dagen to rechter dingstat.“ Schwabensp. c. 135: „Uber ahzehen wochen sol ein jegelich furste. unde ein jegelich herre der gerichte von dem kiunige empfangen hat, sin lant-tegeding haben. Dehein herre sol sin lant-tegeding gebieten vf einem virtag (Feiertag)“ etc. Vergl. Schwabensp. c. 358. (Siehe Note 4.)

- G. v.

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