Guttenbergs Fall: Der Skandal und seine Folgen für Politik und Gesellschaft

Cover
Gütersloher Verlagshaus, 24.10.2011 - 199 Seiten
1 Rezension
Ein Skandal und seine Folgen: Die Affäre »Guttenberg« als Präzedenzfall

Die Fallhöhe beim Sturz des Politikers Karl-Theodor zu Guttenberg war enorm. Zugleich wurde in der Affäre das Gewicht verschiedener gesellschaftlicher Teilsysteme neu vermessen – die Wissenschaft mit ihren Prinzipien konnte sich gegen eine aus dem Ruder gelaufene Machtpolitik behaupten. In diesem brisanten Buch geht es um mehr als nur die Guttenberg-Affäre: warum der ehemalige Verteidigungsminister den Plagiatsskandal nicht überstehen konnte und was dies für Politik, Gesellschaft und Wissenschaft bedeutet.
Ein spannendes und notwendiges Buch, das zeigt, woran künftig nicht nur politische Führungskräfte gemessen werden, geschrieben von den beiden Journalisten, die den Stein ins Rollen gebracht haben.


Das Insiderbuch der beiden Journalisten, die den Fall aufgedeckt haben
Ein Beitrag zur aktuellen Debatte über aus dem Ruder gelaufene Regeln in Politik und Demokratie
Brillant auf den Punkt gebracht – investigativer Journalismus par excellence

 

Was andere dazu sagen - Rezension schreiben

Es wurden keine Rezensionen gefunden.

Inhalt

Einleitung
Kapitel 1
Der scheue Professor
Treffer bei Google
Der Freund ist Experte
Linke Verschwörer?
Wilde Theorien
Ein Doktorand wird stutzig
Kapitel 6
Täuschung als werkprägendes Muster
Geschickte MontageTechnik
Der vorgeführte Doktorvater
Kapitel 7
Deutscher TitelWahn
Der Doktor aus Costa Rica
Filz und Heuchelei

Kapitel 2
Eine Nacht mit dem blauen Buch
Jetzt muss es raus
Hilfe aus dem Bundestag
Ganz schön abstrus
Schonungslos mit Untergebenen
Schon die Einleitung ein Plagiat
Merkel ist interessiert
Guttenbergs Plagiate zwei Beispiele
Kapitel 3
Mühevollste Kleinarbeit
Das Beispiel Streibl
Eine Hetzjagd?
Die Stunde von PlagDoc
Schwarm im Netz
Alles wird rot
Die Oberfränkische Wettertanne
Kapitel 4
Werbeträger Guttenberg
Die Uni muss handeln
geistiges Eigentum
Der Doktor ist hin
Jeder Dreck eine Dissertation
Kapitel 5
Brief an Merkel
Kreuzverhör im Bundestag
Feuer aus den eigenen Reihen
Schavan schämt sich
Einem Betrüger aufgesessen
Die Grenzen meiner Kräfte erreicht
Gefahren einer Skandalisierung
Ein MedienKonflikt
Kein Bagatellfall
Vertrauen ist gut Kontrolle ist nötig
Und täglich grüßt ein Plagiator
Oxford als Ausrede
Kultusminister in Not
Wo ist das Original?
Im Promotionssumpf
Ein OnlinePranger?
Kapitel 8
Gerne behilflich
Razzia beim Promotionsvermittler
Jeden Buchstaben abklopfen
Kapitel 9
Keine Angst vorm Staatsanwalt
Erste Zeichen für ein Comeback
Kapitel 10
Politische Entzauberung
Sieg der Wissenschaft
Was bleibt?
Danksagung
Anmerkung zu Quellen und Zitierweise
Anmerkungen
Anhang
Zitate zum Fall Guttenberg
Offener Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel 2422011
Mit freundlichen Grüßen
Auszug aus dem Bericht der Kommission Selbstkontrolle in der Wissenschaft der Universität Bayreuth 552011
Erstgutachten zur Dissertation von KarlTheodor zu Guttenberg in Auszügen 23102006
Rücktrittsrede von KarlTheodor zu Guttenberg 132011
Literatur
Urheberrecht

Andere Ausgaben - Alle anzeigen

Häufige Begriffe und Wortgruppen

Über den Autor (2011)

Roland Preuß, geboren 1973 in München, arbeitet seit zehn Jahren für die Süddeutsche Zeitung. Er studierte Geschichte, Philosophie und Volkswirtschaft in Freiburg und Edinburgh, wo er sich besonders mit der Geschichte der Bundesrepublik, Wirtschaftspolitik und Geschichtsphilosophie auseinandersetzte. Nach dem Studium und Stationen bei der Badischen Zeitung (Freiburg) und dem Südwestdeutschen Rundfunk besuchte er die Berliner Journalistenschule. Dort war er später auch als Dozent tätig.

Seine Laufbahn bei der Süddeutschen führte ihn nach Fürstenfeldbruck, Düsseldorf und München, wo er seit 2005 als Politik-Redakteur tätig ist. Preuß behandelt neben dem Guttenberg-Fall vor allem Fragen der Zuwanderung, Integration und inneren Sicherheit.

Dr. Tanjev Schultz, geb. 1974 in Berlin, ist Redakteur der Süddeutschen Zeitung mit dem Schwerpunkt Bildungspolitik, Schule und Hochschule. Er promovierte an der Universität Bremen in Politikwissenschaft. Dort arbeitete er vier Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter in einem DFG-Projekt über Identitäten von Einwanderern. Zuvor studierte er in Berlin, Hagen und Bloomington (USA) Philosophie, Psychologie, Publizistik, Politik- und Literaturwissenschaft. Tanjev Schultz hat etliche Aufsätze in soziologischen, kultur- und medienwissenschaftlichen Fachzeitschriften veröffentlicht.

Bibliografische Informationen