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erobert. Vergebens sendet Fouqué den Oberst Rosen mit einem Grenadier-Bataillon dem bereits geschlagenen linken Flügel zu Hilfe; das Bataillon wird von einem heftigen Kanonen- und Kleingewehrfeuer empfangen, mit Ungestüm angegriffen, und zum Rückzuge genöthigt, Oberst Rosen selbst aber gefangen. Schon bedecken drei feindliche Stabsoffiziere, mehrere Oberoffiziere und viele hundert Gemeine als Leichen das Schlachtfeld; ein großer Theil ist gefangen, und der übrige flüchtet, diesem Schicksale zu entgehen, nach dem Kirchberge, wo die Trümmer des linken Flügels sich wieder sammeln, und zur neuen Gegenwehr den Stürmenden entgegenstellen. – Nicht minder glücklich war der Angriff der vierten Kolonne, welche FML. Wolfersdorf gegen die Anhöhen bei Reichhennersdorf führte, die von vier Bataillons unter Kommando des GL. von Schenkendorf vertheidigt wurden. Sobald das Feuer auf dem Buchberge den Angriff verkündete, brach Oberstlieutenant Papilla mit 1 Grenadier-Bataillon, 2 Bataillons Palffy Infanterie und 2 Eskadrons Kavallerie aus Reichshennersdorf gegen die Ostseite des Weisbacher Berges vor; während zu gleicher Zeit Oberstlieutenant Amelunxen mit 2 Bataillons Simbschen Infanterie und 2 Eskadrons Kavallerie von der faulen Brücke den Berg auf der Südwestseite angriff. GM. St. Ign dn aber marschirte mit 5 Bataillons und 1o Eskadrons, der Disposizion gemäß, durch Blasdorf auf die Johnsdorfer Anhöhe, besetzt selbe mit 5 Bataillons Grenzern, und zog sich, nach dem gelungenen Angriffe der vierten Kolonne, gegen die Höhen des Weisbacher Berges in den Rücken der feindlichen Hauptstellung. FML. Wolfers

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der Stellung auch bis auf den letzten Mann zu ver

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