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tigten, während sie auf die Mitte und den rechten Flügel ihre Hauptanstrengungen richteten. Hierdurch befanden sich die ins Gefecht gebrachten Streitkräfte fol

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Unterstützung anderer Punkte des Schlachtfeldes aus den Händen. Wird eine solche Verwendung aber dringend, und der Korpskommandant hat die Protestazionen der Brigadiers niedergeschlagen, so müssen dennoch, in dem kritischen Augenblick des Gebrauches der Reserve, vielleicht aus zwei bis drei verschiedenen Brigaden, von mehreren Punkten des Schlachtfeldes her, Bataillone und Batterien zusammengeholt, und in ein fremdartiges Ganzes, unter einem ihnen ungewohnten Kommandeur, vereinigt werden. Daß eine solche Reserve, wenn ihre Formazion auch nicht immer allein den hier genannten Schwierigkeiten unterliegt, doch nie mit Schnelligkeit, Ordnung und dem Nachdruck auftreten kann, wie selbstständige, geschlossene, von Anfang der Schlacht zu diesem Zwecke bestimmte Truppenabtheilungen, unterliegt keinem Zweifel.

Daß während der Schlacht niemals eine bedeutende Anzahl Reiterei versammelt wurde, ist ein allgemein gemachter Vorwurf. Es scheint dieß darauf gegründet, daß die Reiterei nicht als Waffengattung im Großen vereinigt, sondern in die Armeekorps versplittert war. Daher findet man sie auch zu gleicher Zeit auf allen Punkten des Schlachtfeldes. Zwar wurde sie während der Schlacht größeren Theils auf den rechten Flügel, und hinter die Mitte der Stellung gezogen, blieb dabei aber in kleine Abtheilungen vereinzelt.

Einen entscheidenden Einfluß auf die Wendung der Schlacht hatte auch das unter Nr. 5 angeführte voreilige übergehen, aus einer mit Mühe bestandenen Vertheidigung zum Angriff.

Als nämlich die französischen Garden um halb sieben Uhr Abends die Nähe von St. Amand verlassen,

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