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Der Feldzug von Waterloo.
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die nördlichen Grenzen Frankreichs bedrohenden Streitkräfte waren in zwei Heere getheilt, wovon das Eine, unter der Benennung niederländisches Heer, aus Engländern, Hanoveranern, Holländern, Braunschweigern, Nassauern, Dänen und Hanseaten bestehend, den Befehlen des Herzogs von Wellington untergeordnet war; das Andere aber, Niederrheinisches benannt, und ganz aus Preußen gebildet, durch den Marschall Blücher kommandirt wurde. Bei dem Ersteren waren zur Zeit des Anfangs der Feindseligkeiten die Kontingente von Dänemark und den HanseStädten noch nicht eingetroffen. Die Gesammtmacht Frankreichs betrug beim Ausbruch des Krieges nicht mehr als etwa 55o, ooo Mann, wovon nur 18o,ooo Mann schlagfertig, die übrigen aber, noch in ihrer Organisazion begriffen, in den Festungen vertheilt standen. Weitere 3oo,ooo Mann sollten im Laufe des Sommers von den Kammern verlangt, ausgehoben, und bis zum Spätjahre organisirt werden. Für die Ausführung des gegen die Niederlande beabsichtigten Schlages versammelte Napoleon von jenen 18o,ooo Mann zu Anfang Juni nahe an 116,ooo Mann vor dem Angriffspunkte Charleroi. In diesem Zeitpunkte (5. Juni) hatten die hier in Szene tretenden Heere folgende

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In Kanton i rungen Von Lille bis Metz, etwa Von der Schel de über die 75 Lieues Ausdehnung. Maas bis Ciney und Ro1. Korps Er lon bei Valen- | che fort, ungefähr 6o Lieues ciennes, Ausdehnung.

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«-- 183 --beiden äußeren, von den Alliirten ebenfalls supponirten, Operazionslinien geführt, hätte nehmen können. Operazionslinie über Maubeuge. Wir beginnen mit der äußern linken über Maubeuge. Sie trifft in die Mitte der Kantonnirungen des niederländischen Heeres.

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