Die Hegelingen: Actenstücke und belage zu der s. g. Denunciation der ewigen Wahrheit

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Eduard Anton, 1839 - 106 Seiten
 

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Beliebte Passagen

Seite 13 - ... welches noch im Gegensatz gegen die gottliche Substanz eine besondere Person sein will, eben das Bose ist. Weil Gott die ewige Personlichkeit ist, so hat er ewig das andere seinere, die Natur, aus sich hervorgehen lassen, um ewig als Geist der Gemeinde zum Selbstbewusstsein zu gelangen.
Seite 18 - Bewußtsein, für welches er diese sinnliche Gegenwart hat, hört auf, ihn zu sehen, zu hören; es hat ihn gesehen und gehört; und erst dadurch, daß es ihn nur gesehen, gehört hat, wird es selbst geistiges Bewußtsein, oder wie er vorher als sinnliches Dasein für es aufstand, ist er jetzt im Geiste aufgestanden.
Seite 19 - Geschichtliches. Das ist denn für die Vorstellung, ist in der Weise der Vorstellung. Aber dergleichen hat auch noch eine andere Seite: es hat Göttliches zu seinem Inhalte; und das ist eben das Innere, Wahrhafte, Substantielle dieser Geschichte, was Gegenstand der Vernunft ist...
Seite 76 - Ich bin der Gott deines Vaters, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs.
Seite 19 - Es wird vorgestellt, der erste Mensch habe dieß gcthan, das ist auch wieder diese sinnliche Weise zu sprechen; der erste Mensch will dem Gedanken nach heißen: der Mensch als Mensch, nicht irgend ein einzelner, zufälliger, Einer von den Vielen, sondern der absolut erste, der Mensch seinem Begriff nach.
Seite 4 - Interesse, das sich zwischen ihr und der anderen theilte, fällt nun ganz in sie und vergißt der andern, weil es in ihr selbst den Gegensatz findet, der es beschäftigt. Zugleich aber ist er in das höhere, siegende Element erhoben worden, worin er geläutert sich darstellt. So daß also die in einer Partei entstehende Zwietracht, welche ein Unglück scheint, vielmehr ihr Glück beweist.
Seite 16 - Die Auferstehung gehört ebenso wesentlich dem Glauben an: Christus ist nach seiner Auferstehung nur seinen Freunden erschienen. Dies ist nicht äußerliche Geschichte für den Unglauben, sondern nur für den Glauben ist diese Erscheinung.
Seite 16 - Der Tod Christi ist der Mittelpunkt, um den es sich dreht ; in seiner Auffassung liegt der Unterschied äußerlicher Auffassung und des Glaubens, dh der Betrachtung mit dem Geiste, aus dem Geiste der Wahrheit, aus dem heiligen Geiste.
Seite 35 - ... Th. Vischer, Br. Bauer und K. Hillebrand mit Entschiedenheit von dem Bismarckschen Machtstaate und der herrschenden Staatsgesinnung abgerückt. Fr. Strauß naturgemäß im Vordergrund stand. Die große Aufgabe der spekulativen Philosophie und Theologie ist es, so erklärte Ruge, nach Hegels Vorbilde „an und für sich die Wahrheit zu begreifen und durch die Form der philosophischen Wahrheit die unwahre Form des Dogmas, die ewig nur Wahrheit sein soll, nie ist, zu zerbrechen, und den Geist, der...
Seite 15 - Dies, daß der absolute Geist sich die Gestalt des Selbstbewußtseins an sich und damit auch für sein Bewußtsein gegeben, erscheint nun so, daß es der Glaube der Welt ist, daß der Geist als ein Selbstbewußtsein, dh als ein wirklicher Mensch da ist, daß er für die unmittelbare Gewißheit ist, daß das glaubende Bewußtsein diese Göttlichkeit sieht und fühlt und hört.

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