Witwen: Kulturgeschichte eines Standes in Spätmittelalter und Früher Neuzeit

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Walter de Gruyter, 14.02.2012 - 784 Seiten
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Diese interdisziplinäre Untersuchung erschließt den Inhalt nur in historischen Publikationen erhaltener und bisher kaum erforschter Texte für den Witwenstand: Witwenspiegel, Gebetbücher, Traktate und Predigten. Deren Verfasser waren vor allem Theologen, die das Verhalten von Witwen innerhalb der Gesellschaft beeinflussen, ihnen aber zugleich Lebenshilfe und Trost bieten wollten. Die literaturwissenschaftliche Analyse ergänzt eine mikrohistorische Studie zu den Lebensverhältnissen von Witwen in Nürnberg. Diese informiert in Text und Bild über deren Berufe und Wohnorte, Trauerkleidung und Rechtsverhältnisse sowie Maßnahmen zur Armenfürsorge vor der Einführung von Witwenkassen. Vielfältige kulturhistorische Dokumente belegen die bisher unterschätzte Stiftungspraxis von Witwen. Briefe und Selbstzeugnisse von Nürnberger Patrizierinnen oder Pfarrwitwen vermitteln facettenreiche, lebensnahe Eindrücke der Chancen und Probleme des Lebens im Witwenstand.

 

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Inhalt

Einleitung _
1
Das Speculum virginum eine Vorlage? _
35
Felix Fabri Prediger und Historiograph _
50
11
66
Gottfried Balthasar Scharffs
116
39
143
Drittes Kapitel
153
Witwenspiegel als Multiplikatoren des Normensystems
159
Die Gutachten Magdalena Paumgartners
386
Das Fest der Hebammen ehrbaren und geschworenen
394
Achtes Kapitel
407
Das Nürnberger Sondersiechenalmosen
414
Das Stiftungsverhalten lenken ein für Nürnberger
431
Stiftungen zugunsten von Witwen in Nürnberg
437
Die Witwenhäuser der Familie Tucher
444
Nachreformatorische Bildungsstiftungen von Nürn
461

In köstlicher Klaidung aber ist das vrthail gewiß
165
10
168
Ein bleiches Gesicht sei die Farbe der Witwen
182
1
188
Viertes Kapitel
207
Kommentar zu Pauljacob Marpergers Thesen _
242
3_5 Zur Witwenversorgung im Rahmen der Armenfürsorge
250
Marpergers Exkurs über Formen der Totenfolge
260
Fü11ftCS Kapitel
269
Sechstes Kapitel
309
Siebtes Kapitel
377
Neuntes Kapitel
479
Witwen als Pfründnerinnen in den Spitälern _
492
Das Kartäuserkloster als Witwendomizil _____________________________ __
505
Anhang
520
Regesten der im dritten Kapitel analysierten Witwenspiegel
537
Nachwort
643
Verzeichnisse
655
Abbildungen
725
Register
733
Urheberrecht

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Über den Autor (2012)

Britta-Juliane Kruse, Freie Universität Berlin.

Bibliografische Informationen