Geschichte der deutschen Ode

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Drei Masken Verlag, 1923 - 197 Seiten
 

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Beliebte Passagen

Seite 50 - Poete d'imiter, inventer et representer les choses qui sont, qui peuvent estre, ou que les Anciens ont estimées comme veritables.
Seite 154 - Augusta! dürft ich feiern; Beruf ist mirs, Zu rühmen Höhers, darum gab die Sprache der Gott und den Dank ins Herz mir.
Seite 153 - Du schweigst und duldest, denn sie verstehn dich nicht, Du edles Leben! siehest zur Erd' und schweigst Am schönen Tag, denn ach! umsonst nur Suchst du die Deinen im Sonnenlichte, Die Königlichen, welche, wie Brüder doch, Wie eines Hains gesellige Gipfel sonst Der Lieb...
Seite 159 - Freude teilend, denn es wuchs durch Hände der Menschen allein die Frucht nicht. Und leuchtest du, o Goldnes, auch mir, und wehst Auch du mir wieder, Lüftchen, als...
Seite 152 - Jenen ewigen Widerstreit zwischen unserem Selbst und der Welt zu endigen, den Frieden alles Friedens, der höher ist, denn alle Vernunft, den wiederzubringen, uns mit der Natur zu vereinigen zu Einem unendlichen Ganzen, das ist das Ziel all' unseres Strebens, wir mögen uns darüber verstehen oder nicht. Aber weder unser Wissen noch unser Handeln gelangt in irgend einer Periode des Daseyns dahin, wo aller Widerstreit aufhört, wo Alles Eins ist; die bestimmte Linie vereiniget sich mit der unbestimmten...
Seite 152 - Friedens, der höher ist, denn alle Vernunft, den wiederzubringen, uns mit der Natur zu vereinigen, zu Einem unendlichen Ganzen, das ist das Ziel all' unseres Strebens, wir mögen uns darüber verstehen oder nicht. Aber weder unser Wissen noch unser Handeln gelangt in irgend einer Periode des Daseyns dahin, wo aller Widerstreit aufhört, wo Alles Eins ist, die bestimmte Linie vereinigt sich mit der unbestimmten nur in unendlicher Annäherung. Wir hätten auch keine Ahndung von jenem unendlichen Frieden,...
Seite 153 - Sieh ! eh noch unser Hügel, o Liebe, sinkt, Geschiehts, und ja! noch siehet mein sterblich Lied Den Tag, der, Diotima! nächst den Göttern mit Helden dich nennt, und dir gleicht.
Seite 157 - Sonnenjüngling Sein Abendlied auf himmlischer Leier spielt'; Es tönten rings die Wälder und Hügel nach. Doch fern ist er zu frommen Völkern, Die ihn noch ehren, hinweggegangen.
Seite 152 - Wir reißen uns los vom friedlichen hen kai pan der Welt, um es herzustellen, durch uns selbst. Wir sind zerfallen mit der Natur, und was einst, wie man glauben kann, Eins war, widerstreitet sich jetzt, und Herrschaft und Knechtschaft wechselt auf beiden Seiten. Oft ist uns, als wäre die Welt Alles und wir Nichts, oft aber auch, als wären wir Alles und die Welt Nichts...
Seite 139 - Die Regeln sind Vorbereitungen, dadurch der Dichter sich und seinen zu bearbeitenden Gegenstand in die Verfassung setzen soll, die Schönheiten in ihrem vortheilhaf testen Lichte zu zeigen. Als Vorbereitungen können sie dem Virtuosen erspriesliche Dienste leisten, aber in der Hitze der Ausarbeitung müssen sie ihn nicht stöhren.

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