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zum

zweiten Bande.

Siebentes Such.

Seile

Preuhens Wiedergeburt und Befreiungskrieg I

Die Steinsche Reform I

Die Schanchorstsche Heeresresorm 8

Reform des Volksgeistes II

Stillstand 13

Die Hardenbergschc Gesetzgebung 22

Das Gottesgericht in Rußland 28

I81Z. Bork und die Ostpreußen 32

Volk«stimme 39

Großgörschen und Bautzen 49

Der Feldzug des Generals von Bülow und das Volk in der Mark . . t!2

Deutsche Unfälle 65

Die Zeit des Waffenstillstandes 68

Die Zeit der Siege 75

Großbceren und Hagelberg 79

An der Katzbach 83

Dresden und Kulm 8ö

Dennewitz 90

Wartenburg 95

Leipzig ^93

Möckern w«

Der achtzehnte Oktober . . 112

Nach Paris 122

Der Feldzug von 1814 127

Der wiener Kongreß 142

Belle-Alliance 147

Ergebnis 169

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Achtes Such.

Seite

Die Regierung Friedrich Wilhelms III. von 181S-1840 .,.165

Die Verfassungsfrage 165

Die Verwaltung 186

Revolutionare Keime 200

Friedrich Wilhelm IV 219

1848 235

Die preußische Verfafsung 257

Die Regentschaft 281

Wilhelm 1 290

Neuntes Such.

Die Einigung Deutschlands W9

Die deutsche Frage 309

Das Ende des deutschen Bundes 326

Der Krieg von 18«« . . . . ^ ''. . . 332

Der Feldzug in Böhmen 334

Der Feldzug der Mainarmee 357

Der Friede 366

Übersicht über die Geschichte der neuen Provinzen 374

Schleswig.Holstein 374

Hannover 397

Hessen ,. 403

Nassau 413

Der norddeutsche Bund 4l6

Der deutsch.fran,öfische Krieg und die Wiederausrichtung des deutsche» Kaiserreichs 42?

Innere Kämpfe 468

Der Kampf mit den Ultramontanen 468

Der Kampf mit den Sozialdemokraten 491

Die äuhere Lage 503 Siebentes Buch.

Preußens Wiedergeburt und Befreiungskrieg.

Die Kteinsche Reform.

Einen Segen hat das maßlose Elend von Jena bis Tilsit doch gehabt, einen Segen von Gott: es brach den hoffärtigen Sinn der Regierenden; und der furchtbare Druck, den die Franzosen auch nach dem Frieden noch verübten, er ward nicht minder zum Segen, denn er zerstörte die Frivolität der Gebildeten und die stumpfe Gleichgiltigkeit der Massen. Das Unglück erwies sich in Preußen als der beste Arzt, es deckte die Schaden auf und predigte Besserung. Die Not der Zeit zwang auch die Widerstrebenden zu dem, was allen am meisten gebrach, zur Selbsterkenntnis und zu der Einsicht, daß es nur besser werden könne, wenn man selber Keffer werde.

„Es wird mir immer klarer" — schrieb die Königin Luise im Frühling 1808 ihrem Vater, dem Herzog von Strelch — „daß alles so kommen mußte, wie es gekommen ist. Die göttliche Vorsehung leitet unverkennbar neue Weltzuftände ein, und es soll eine andere Ordnung der Dinge werden, da die alte sich überlebt hat und als abgelebt in sich zufammenstürzt. Wir sind eingeschlasen auf den Lorbern Friedrichs des Großen, welcher, der Herr seines Jahrhunderts, eine neue Zeit schuf. Wir find mit derselben nicht fortgeschritten, und deshalb überflügelte sie uns. Von Napoleon können wir vieles lernen, und es wird nicht verloren sein, was er gethan und ausgerichtet hat. Es wäre Lästerung zu sagen, Gott sei mit ihm; aber offenbar ist er ein Werkzeug in des Allmächtigen Hand, um das Alte, welches kein Leben mehr hat, das aber mit den Außendingen fest verwachsen ist, zu begraben." Auch der König nahm sich die furchtbare Lehre zu Herzen; aber doch war es nur der

kierson, »reuß. Geschichte. II. I

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