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Inhalts-Verzeidnis

zum

zweiten Bande

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Siebentes Buch.
Preußen Wiedergeburt und Befreiungetrieg

Die Steinsche Reform
Die Scharnhorstiche Heeresreform
Reform des Volksgeistes
Stillstand
Die Hardenbergsche Gefeßgebung
Das Gottesgericht in Rußland
1813. York und die Dstpreußen .
Volksstimme
Großgörschen und Baußen
Der Feldzug des Generals von Bülow und das Volk in der Mark
Deutiche Unfälle
Die Zeit des Waffenstillstandes
Die Zeit der Siege .
Großbeeren und Hagelberg .
An der Kaßbach
Dresden und Kulm
Dennewitz
Wartenburg
Leipzig
Mödern.
Der achtzehnte Oktober
Nach Paris.
Der Feldzug von 1814
Der wiener Kongreß
Belle-Alliance
Ergebnis .

Seite

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Neuntes Bud. Die Einigung Deutschlands

309 Die deutsche Frage

309 Das Ende des deutschen Bundes.

326 Der Krieg von 1866 .

332 Der Feldzug in Böhmen

334 Der Feldzug der Mainarmee

357 Der Friede

366 übersicht über die Geschichte der neuen Provinzen

374 Schleswig-Holstein..

374 Hannover

397 Hessen

403 Nassau

413 Der norddeutsche Bund

416 Der deutsch-franzöftiche Krieg und die Wiederaufrichtung des deutschen Kaiserreichs 427 Innere Kämpfe

468 Der Kampf mit den Ultramontanen .

468 Der Kampf mit den Sozialdemokraten

491 Die äußere Lage

503

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Siebentes Buch.

Preußens Wiedergeburt und Befreiungskrieg.

Die Steinfdhe Reform. Einen Segen hat das maßlose Elend von Jena bis Tilsit doch gehabt, einen Segen von Gott: es brach den hoffärtigen Sinn der Regierenden; und der furchtbare Druck, den die Franzosen auch nach dem Frieden noch verübten, er ward nicht minder zum Segen, denn er zerstörte die Frivolität der Gebildeten und die stumpfe Gleichgiltigkeit der Massen. Das Unglück erwies fich in Preußen als der beste Arzt, es deckte die Schäden auf und predigte Besserung. Die Not der Zeit zwang auch die Widerstrebenden zu dem, was allen am meisten gebrach, zur Selbsterkenntnis und zu der Einsicht, daß es nur besser werden könne, wenn man selber besser werde.

Es wird mir immer klarer" schrieb die Königin Luise im Frühling 1808 ihrem Vater, dem Herzog von Streliß ,, daß alles so kommen mußte, wie es gekommen ist. Die göttliche Vorsehung leitet underkennbar neue Weltzustände ein, und es soll eine andere Ordnung der Dinge werden, da die alte sich überlebt hat und als abgelebt in fich zusammenstürzt. Wir find eingeschlafen auf den Lorbern Friedrichs des Großen, welcher, der Herr feines Jahrhunderts, eine neue Zeit schuf. Wir find mit derselben nicht fortgeschritten, und deshalb überflügelte fie uns. Von Napoleon können wir vieles lernen, und es wird nicht verloren sein, was er gethan und ausgerichtet hat. Es wäre Lästerung zu sagen, Gott sei mit ihm; aber offenbar ist er ein Werkzeug in des Allmächtigen Hand, um das Alte, welches kein Leben mehr hat, das aber mit den Außendingen fest verwachsen ist, zu begraben.“ Auch der König nahm fich die furchtbare Lehre zu Herzen; aber doch war es nur der

Fierion, preuß. Geschichte. II.

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