Archiv für österreichische Geschichte, Band 24

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Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften., 1860
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Beliebte Passagen

Seite 190 - Zukunft kommen sollten; welche alle wir von jetzt an abthun und ausser Kraft gesetzt wissen wollen, dass aus ihnen uns fürder kein Recht zustehen soll, wann sie auch immer vorgebracht werden mögen, während jedoch die Verfügung über das Pfand selbst und der volle Empfang der Renten uns und unseren Erben beiderlei Geschlechtes verbleibt, bis uns und...
Seite 342 - Schlusses, sondern auch ein Schreiben des Generalissimus an den Kaiser nach Wien zu überbringen , mit der Versicherung, dass Waldstein nie im Sinne hatte, wider die kaiserliche Majestät zu tentiren, weniger mit Rath und That zu practiciren ; ja er sei, falls es dem Kaiser genehm, entschlossen, sein Carico zu resig-niren und es gerne einem Ändern zu cediren. Mohr soll sich auch beim Fürsten von Eggenberg erkundigen, wann und wo sich dieser mit Waldstein dieser Veränderung wegen besprechen wolle...
Seite 34 - ... und nit davor oder ain halb ab. und wan er das thuet, so soll ihm das der richter untersagen, wolt er aber das nit achten, so soll ihm dan der richter ain stecken -"> für die thür schlagen; mag er dan sein frummen woll darein geschaffen, ihm ist dester paß.
Seite 215 - Steirer erklärten sieh bereit, solche zu leisten, wenn Herzog Albrecht ihnen ihre alten, von Kaiser Rudolph nicht nur bestätigten, sondern auch vermehrten Rechte bestätigte. Vorzüglich waren es folgende zwei Punkte, deren Bestätigung sie am meisten wünschten: 1. dass die Münze innerhalb fünf Jahren nicht umgeprägt werde und 2. dass bei Abgang männlicher Erben die Lehen auf weibliche Nachkommen übergehen sollen. Eberhard von...
Seite 102 - ... worden ist, was im vor geret ist, so soll der Richter den Fronpotten schicken zu dem Verantwurtter, dass er den bezalt. Thuet er das, soll der Anklager ain genüegen haben, thuet er aber des nit an den tag, so soll der Richter den Anklager on verziehen von des Antwurtter Leib und guet ain genfiegen thain und ist dem Richter des Wandl 72 Pfening. id est 18 kr.
Seite 390 - ... Mergentheim den Auftrag ertheilte, den Gefangenen ans Regensburg durch den Hauptmann von Neuhaus, einer Feste in Mergentheims Nähe , Hans Leonhard Herold mit Namen, unter Bedeckung von sechs Dragonern nach Mergentheim zu .bringen. Aus uns unbekannten Ursachen geschah die Abführung erst am 2S.
Seite 103 - Richter mag kainen urtailen, im sey denn vor über in geklagt worden, wann kainer ist schuldig über sich selber zu klagen, da kainer über (in) klagt hat. Auch mag der Richter nit seyn ain Anklager und ain Richter, es wer dan sach, dass aines übel so gar offenbar wer, dass es ain selbst verklagt, aber wellicher ain Wandl verschuldt, dass mag der Richter wol nemen. so man nit über im klagt. §. 21. Ein Richter von redlicher Ursach wegen, mag er Gelt verwandeln in Leibs Puess, also, wann ein armer...
Seite 94 - Lunndtrichter und der Ambtmann mit ein ander gen und sullen den Menschen vahen und soll der Ambtmann denselben Menschen behalten mit der Nachpern Hülf unz an den driten Tag, da soll dan der Ambtmann den Landtrichter empüeten, dass er den Menschen nemb zu seinen Handten. So hat unser Amtmann und wier das Recht, dass er...
Seite 91 - Panlaiding hat, sollen die Herren von Topel straffen an Leib und guet und der Gemain zu Wandl l Pfund Phening. 4. Item, von erst so melden wir dass unsere gnädige Herrn von Topel oder derselben Erben und Nachkhomen zu Hausenbach und Carlstetten unserer Pfarkirchen rechte Lehen und Vogtherrn seyn. 5. Item, wer verschwaigt ain Klag und nit in Pantaiding fürbringt (ist) zu Wandl 6 Schillinge 2 Phening.
Seite 165 - H. von Heunburg. Konnte er schon vermöge seiner Geburt, Stellung und Macht den Bewegungen seiner Zeit nicht fremd bleiben , so rissen ihn noch überdies besondere Verhältnisse und überspannter Ehrgeiz vollends in den Strudel derselben hinein. Was er zuletzt unternahm, war der Anlauf zu einer Tragödie, die Anschauungsweise jener Zeit brach jedoch der Katastrophe die tragische Spitze ab und führte einen leidlichen Ausgang herbei, dem noch ein versöhnendes Nachspiel folgte.

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