Gewalt und Legitimität: Die europäische Monarchie im Zeitalter der Revolutionen

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Oldenbourg Wissenschaftsverlag, 21.09.2011 - 345 Seiten
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Warum nehmen Menschen es hin, da andere Menschen Herrschaft ber sie aus ben? Sie lassen sich beherrschen, solange sie die Herrschaft als legitim anerkennen. Ohne Legitimit t wird Herrschaft zur Gewalt. Als legitime Form der Herrschaft galt in Europa ber ein Jahrtausend lang die Monarchie. Erst Aufkl rung und Revolution stellten die Legitimit t der Monarchie in Frage. In einem europaweiten Vergleich, der meisterhaft Politik- und Kulturgeschichte verzahnt, zeigt Volker Sellin, wie die Monarchie es verstand, ihre Legitimit t trotzdem fast berall noch ber Generationen hinweg zu bewahren. Welchen Anteil hatten daran die traditionellen Vorstellungen von dynastischer Herrschaftsberechtigung, Gottesgnadentum und Kriegserfolg? Welche Bedeutung gewannen neue legitimit tsstiftende Leistungen wie Verfassungsgebung, nationale Politik oder soziale Reform?

"Die Fragen des sehr gelungenen Buches werfen historisches Licht auf die Gegenwart. Das Problem, wie man Macht und Legitimit t in umst rzenden Zeiten beibeh lt, ist nicht nur f r gekr nte H upter in der Vergangenheit relevant." (Bo Str th, Professor f r nordische, europ ische und Weltgeschichte an der Universit t Helsinki)

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