Amtliche Sammlung der ältern eidgenössischen Abschiede: Von 1778 bis 1798

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Seite 290 - Nepublique une et iullivi«ible nach dem Sinn des berüchtigten Constitutionsplancs von unabsehbar schlimmen Folgen wäre, wobei vorzüglich folgende Gesichtspunkte zu beachten seien: Die alle Grenzen übersteigende lebenslängliche Gewalt der fünf Direktoren, welche vermuthlich in gleichem Grade unsere Despoten und Frankreichs Sclaven sein würden; die freie Hand, welche dieselben rücksichtlich der Finanzen mittelst ihnen...
Seite 170 - mit wahrem Nutzen angewendet und der eidgenössischen Verfassung angemessen gefunden haben ", auch jetzt sämmtliche Stände eine solche Neutralität zu beobachten gesinnet seien, und keiner kriegführenden Macht gestatten wollen, auf eidgenössischem Gebiet Fuß zu fassen, durch dasselbe zu streifen oder den Durchpaß zu nehmen. Weiteis ergibt sich, daß die Stände sich fest entschlossen, wenn etwas derartiges versucht werden sollte, und gütliche Erinnerungen nichts „verfangen" würden, Gewalt...
Seite 190 - Bundespfticht auf die erste Mahnung hin schleunigst Genüge leisten zu können, alles in der sichern Hoffnung, es werden diese Maßnahmen das kräftigste Mittel sein, unter Gottes mächtigem Schutze das friedliche Vaterland in Sicherheit gegen feindliche Anfälle auf Religion, gute Sitten, Verfassung, Ruhe und Wohlstand zu erhalten, z 9.
Seite 290 - Terioiisirung empfänglich gewesen, aber bei einem allfälligen Angriff könnte man um so weniger auf die Fortdauer dieser Stimmung rechnen, als sich die Regierung beinahe ganz außer Stande sehe, den Muth dieser wackern Leute durch Unterstützungen zu beleben. Nicht drei Monate lang könnte diese Mannschaft ohne Erschöpfung der Staatssinanzen unter den Waffen gehalten weiden.
Seite 185 - Thcil der Soldaten zu Verlassung ihrer Fahne bewogen worden sei, bewegt die Conferenz, bei gegenwärtiger Suspension des Königs weder den Canal der bisherigen Ambassade zu gebrauchen, noch auch an die Nationalversammlung oder irgend einen dermaligen Minister zu schreiben, indem, wenn dies geschehe, man vor der Welt den Schein auf sich lüde, als ob man die neue Gewalt stillschweigend anerkennte. Es wird daher eine aus...
Seite 190 - Meuterei gereizt, und überdicß sei in mehrern Cantonen vermittelst Absendung von Emissarien, Ausstreuung von Schandschriften und durch alle Künste der Verläumdung Aufruhr gestiftet worden. Ungeachtet all' dieser Kränkungen habe beim Ausbruche des Krieges die Eidgenossenschaft mit Gelassenheit und ihren Staatsgrundsätzcn getreu auch gegen Frankreich die genaueste Neutralität nicht nur erklärt, sondern gewissenhaft beobachtet. Allerdings hätte man von Seite der französischen Nation ein ganz...
Seite 393 - orderst den ungekränkten Bestand der Landesreligionen , sowie die Sicherheit der Personen und die Rechte alles und jeden öffentlichen und privat-, geistlichen und weltlichen , fremden und einheimischen...
Seite 190 - Tuilerien bcrannten, wo diese Garde, ihrer Pflicht und den deutlichsten Befehlen der constitutionsmäßigen Gewalt zufolge, das Schloß heldenmüthig vertheidigte, aber größtentheils ihr Leben einbüßen mußte. Auch die Entwaffneten, mehr als sechzig an der Zahl, seien ohne Schonung niedergemacht worden und andere wehrlose Schweizer vielleicht bloß, weil sie diesen Namen trugen, durch Blutdürstige gefallen. Man habe verschiedene Officiere und Gemeine, die ein glücklicher Zufall gerettet, oder...
Seite 169 - Spur anzutreffen sei, noch ihr Stand jemals einige Hand hiezu geboten hätte. In allgemeinen Weltgeschichten könne man wohl von bewaffneten Neutralitäten lesen, die aber allemal so eingerichtet waren, daß sie bei den Armeen sich Ansehen verschaffen konnten; allein ganz anders haben ihre Obern...
Seite 297 - zufolge Bündnisses und Ruf desselben von ^uuo 1370 " mit Mannschaft zuzuziehen sei und ob, im Fall dies nothwendig würde, nicht das Augenmerk darauf gerichtet werden sollte, wie man sich in Absicht auf Rang- und Dauerordnung" zu benehmen habe. Einmüthig beschließt man, sich an den Stand Lucein zu wenden, um dessen Gesinnungen über den Truppenabmarsch beförderlichst zu vernehmen, ihm die gegenwärtige Lage der Schweiz brüderlich ans Herz zu legen und anzuzeigen, daß Uli und Schwyz ihr Volk...

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