Popstars als Marke: identitätsorientiertes Markenmanagement für die musikindustrielle Künstlerentwicklung und -vermarktung. Innovatives Markenmanagement

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Springer-Verlag, 30.05.2006 - 406 Seiten
Der digitale Paradigmenwechsel erodiert zunehmend das tradierte Geschäftsmodell der Musikindustrie in Form der Produktion und Vermarktung von physischen Tonträgern. Dennoch wird heute mehr Musik konsumiert als je zuvor, wobei sich das Rezeptions- und Konsumverhalten zunehmend vom physischen Tonträger löst und crossmedial auffächert: Millionen Konsumenten tauschen über P2P-Netzwerke ihre Lieblingsmusik, laden sich Klingeltöne auf ihr Mobiltelefon oder Musikvideos auf ihren iPod. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, welche Erlös- und Geschäftsmodelle für die Musikindustrie zukunftsfähig und welche strategischen Neuorientierungen erforderlich sind.

Marcel Engh definiert den Popstar als Marke, wobei das identitätsorientierte Markenverständnis einen holistischen und verhaltenswissenschaftlich fundierten Forschungsfokus auf den Prozess der Künstlerentwicklung und -vermarktung bewirkt. In einem theoriegeleitet-explorativen Forschungsdesign überträgt er Erkenntnisse der modernen Markenführung auf die musikwirtschaftliche Problemstellung und zeigt neue Ansätze der Marktbearbeitung auf.
 

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Inhalt

Abbildungsverzeichnis
2
Abb Definition des wettbewerbsrelevanten Musikmarkts
8
Abb Konstitutive Säulen der Mediendefinition
20
Abb Besonderheiten und Herausforderungen
27
Abb Gang der Untersuchung
33
Abb Konzeptionalisierung des Kanal und Verwertungssystems
56
Paradigma der sozialwissenschaftlichen Identitätsforschung
67
Zusammenhang Markenidentität Markenpositionierung
75
ToolWheel des 4CModells Identitätsdimensionen und Instrumentenbündel
179
Managementprozess des 4CModells
182
Strategische und operative Ausgestaltungsoptionen
183
Konsolidierungstrend in der Musikindustrie Zusammenhang zwischen Marktgröße und Profitabilität
185
Das strategische Zielsystem der 3CIdentitätsdimensionen
186
KonsumentenFanPyramide
195
Strategien der Musikmarkenführung
196
Ableitung eines strategischen Suchraums für die Musikmarkenführung
203

Abb Identitätsdimensionen und Instrumentenbündel
82
IMFModell nach MEFFERTBURMANN
93
Systemtheoretische Herleitung des 4CBasismodells
101
Theoretische Grundlagen der medienwissenschaftlichen
102
Klassifizierung der Musikvariablen
107
Konzeptionalisierung der Schemastruktur für populäre Musik
119
Stufenmodell affektiver Prozesse
125
Konzeptionalisierung des Nutzenspektrums der Musikrezeption
138
Dualer Funktionszusammenhang des sozialen Nutzens
142
Musikalische Einstellungsbildung im SORModell
148
Variablen der sozialen Umwelt
154
Dialektische Parallelität zwischen dem EncodingDecodingModel von HALL und dem 4CModell der Musikmarkenführung
161
Phasenmodell der musikalischen Sozialisation
167
SORModell des Musikrezeptions und Konsumverhaltens
175
Theoretische Fundierung und Herleitung des 4CModells
176
4CModell als dialektischer SORBezugsrahmen
177
Herleitung eines Markendehnungsmodells für Musikangebote
208
Ausgewählte strategische und operative Ausgestaltungs
209
Gang der Untersuchung und empirische Fundierung Kapitel D
210
Instrumente und Output der ARPolitik
212
Dynamik der Zielgruppendefinition für BRITNEY SPEARS
217
Entwicklung der Strukturmerkmale für BRITNEY SPEARs
219
Madonna und Britney Spears bei den MTV Music Awards 2003
222
Entwicklung des Erscheinungsbilds von BRITNEY SPEARS
225
Umsetzung des Strukturmerkmals erotisch im Erscheinungsbild von BRITNEY SPEARS
226
Songtext Baby One More Time von BRITNEY SPEARs
233
ImagetransferMaßnahmen für BRITNEY SPEARS
235
Videoausschnitte zu Me Against The Music mit MADONNA
236
der Markenführung
331
E Zusammenfassung und Implikationen der Untersuchung
342
Urheberrecht

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Über den Autor (2006)

Dr. Marcel Engh promovierte bei Prof. Dr. Manfred Kirchgeorg am Lehrstuhl Marketingmanagement der HHL - Leipzig Graduate School of Management. Er ist als Vice President, Visual und Branded Content für den Musikkonzern SONY BMG in London tätig.

Bibliografische Informationen