Leben in der multikulturellen Gesellschaft: Die Entstehung kleiner Unternehmer und die Schwierigkeiten im Umgang mit ethnischen Minderheiten

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Springer-Verlag, 08.03.2013 - 212 Seiten
Die Bundesrepublik ist eine multikulturelle Gesellschaft. l Vnd doch ist sie es nieht. Sie ist eine multikulturelle Gesellschaft, die zumindest nach offizieller Version keine sein will, sondem naeh wie vor und heute wieder ganz besonders von einem homogenen, ja nationalen Gemeinwesen triiumt. Diese im Grunde ein fache Feststellung zu entschlusseln und deren folgenreiche gesellschaftliehe Bedeu tung aufzuzeigen ist das Ziel der vorliegenden Arbeit. Es ist - so trivial diese Feststellung aueh sein mag - ein schwieriges Vorhaben. Aber es ist auch ein wichti ges und dringend gebotenes Vnterfangen. Dies gilt nieht nur im Blick auf die natiir lieh ganz besonders betroffenen ethnischen Minderheiten. Es gilt fOr jedes Gesell schaftsmitglied, das sieh unter solchen paradoxen Bedingungen tagtiiglich und ganz lebenspraktisch zu orientieren hat und einen Standpunkt beziehen muB. Vnd dies gilt besonders fur den Sozialwissenschaftler, der in einem speziellen MaS, namlich als Wissenschaftler, gesellschaftliche Verantwortung fur die Gesellschaft, die er nieht nur thematisiert, sondern deren Teil er auch ist, tragt. Glucklieherweise sehen viele Menschen diese Paradoxie, auch wenn es im A ugenblick so aussehen mag, als ob die Verfechter eines nationalistischen Gesell schaftsverstandnisses wieder die Oberhand gewinnen. Ich darf an dieser Stelle besonders den studentischen Mitarbeitern danken, weil sie sieh nieht irritieren lieBen und diese Problematik mit kleinen selbstandigen ethnischen Vntemehmern, die die angedeutete Problematik in geradezu exemplarischer Weise spiegeln, in 2 vielen Gesprachen durchgegangen sind.
 

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