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Tanaro, und auf verschiedenen andern Punkten vertheilt. Durch den Sieg des vorigen Tages war Collis Lage nicht gebessert worden; denn er sah sich von der weit überlegenen französischen Macht mit Einschließung bedroht. Um seine Kraft zum Widerstand möglichst zu vereinigen, räumte er in der Nacht vom 21. auf den 22. April die Flügel seiner Stellung, und zog alle Truppen gegen das Zentrum zusammen. – In eben dieser Nacht rückte Massena über Ceva nach Le zegno, und gegen San Michaele hinauf. Serrurier bemächtigte sich der Brücke bei la Torre wieder. – Am Morgen des 22. Aprils bemerkten die französischen Generale die rückgängigen Bewegungen der Piemonteser. Serrurier verfolgte dieselben, erreichte und warf ihren Nachtrab bei Vico. Dann ließ er durch die Brigade Guieur die rechte Flanke der Piemonteser umgehen, – durch die Brigaden Fiorilla und Dommartin die das Zentrum deckenden Redouten bei la Bic o c que angreifen. Bon aparte und Massena gingen, der Erste mit der Reiterei bei Lez egno, der Andere mit seiner Infanterie bei San Michaele, über die Corsaglia. Beide Kolonnen drangen in die linke Flanke der Stellung vor. – Die Divisionen Serrurier und Massena, mit der Reiterei des General Stengel, zählten gegen 2o,ooo Streiter. Die um die Hälfte schwächern Piemonteser vertheidigten sich mit der größten Tapferkeit, wurden jedoch durch die Übermacht endlich überwältigt, die Redouten im Zentrum erobert, – ihr linker Flügel geworfen. Der FML. Colli trat nun den Rückzug über die St ura an. Als er die Ebene erreicht hatte, ließ er durch seine Reiterei den Marsch des Fußvolkes decken.

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