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ten feindlichen Truppen war es einer Kolonne sogar gelungen, südlich von Carpi zwischen den , wegen sehr weitschichtiger Aufstellung des Regiments Erzberzog Anton, nicht in bester Verbindung gestandenen Vorposten sich durchzuschleichen, um die Höhe bei San Pietro del monte durch eine Felsenschlucht zu erklettern; während eine andere feindliche Abtheilung Carpi nördlich umging, und ganz unbemerkt an den Lagerplatz kurz vor dem Angriffssignale gelangte, allwo zwei Kompagnien gestanden hatten, die vom Gen. Argenteau nach der Rocca barbena abgerufen, und durch eine Kompagnie aus Carpi ersetzt worden waren. Gegen fünf Uhr Morgens eröffneten 9 feindliche Tartanen und Kanonierboote ein heftiges Kanonenfeuer gegen den Monte Castellaro und gegen Loano. Ersterer Punkt wurde auch gleichzeitig aus den nahen Batterien der französischen Stellung am Monte Spirito mit schwerem Geschütze beschossen. Derlei Kanonaden hatten sich jedoch schon oftmals ergeben, ohne zu etwas Weiterem zu führen. Um sechs Uhr erfolgte aber das Signal zum Angriffe für die bereit gestandenen feindlichen Kolonnen durch zwei Raketen, welche am Monte Spirito emporstiegen. Auf der Linie der lombardischen Armee gerieth nun

Alles in Bewegung, als die Vorrückung des Feindes durch das Feuern der Vorposten kenntlich wurde, um die den Truppen namentlich bezeichneten Punkte der Stellung aus ihren Lagern zu gewinnen. Die Vorposten mußten jedoch in aller Eile vor den rasch andringen Franzosen weichen, und zeigten durch ihr Feuern in der Dunkelheit die Wege auf die Stellung des Vordertreffens, welches gegen die feindliche Übermacht nicht

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