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darauf folgten in den Jahren 1487, 1493 und 1494 Leipziger Drucke der Authentica (wahrscheinlich mit Commentaren)°) und in dem „Liber Actorum et tractatuum inter Senatum et universitatem,“ welcher noch jetzt im Universitätsarchiv zu Leipzig vorhanden ist, findet sich ein im November 1501 verfaßtes, Namens der Universität an Herzog Georg gesendetes Rechtsgutachten („informaciones iuris et facti“) des berühmten Ordinarius D. Johann Breitenbach, „quod Concordia, super causis criminalibus studentium inter florentissimam universitatem ex una et praeclaram civitatem Liptzensem partibus ex altera inita ac acceptata, sit iuri et aequitati naturali conformis ac ut iusta rationabilis et aequa, omnino seruanda,“ reichlich mit Citaten aus Gesetzbüchern und juristischen Werken versehen, vorzugsweise aber und fundamental sich auf Friedrichs I. Auth. habita berufend.") Endlich wird noch eine handschriftliche Lectura super Imperatoris Friderici authent. habita von Simon de Pistorio erwähnt,”) vielleicht eine Jugendarbeit des späteren Ordinarius und Kanzlers D. Simon Pistoris (geb. 1489, † 2. Dec. 1562), eines Sohnes des mehrerwähnten gleichnamigen Mediciners.

Es war also ein zeitgemäßes und praktisches Thema, zu dessen Behandlung der „Studiosorum cetus“ unseren Kuppener aufforderte. Dieser, eben genesend,”) ging an die Arbeit und schloß sein Werk am 28. Dec. 1506 (altera sacratissimi Johannis apostoli et evangelistae *). Er widmete dasselbe den Herzogen Georg und Heinrich von Sachsen, seinen „gnädigsten Herren“ und schrieb in der Dedicationsepistel: „Ich dachte darüber nach, erhabene Fürsten, wie ich aus göttlichem Verhängniß durch lange aber wohlverdiente körperliche Leiden

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