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Cent; *!) aus demselben Jahr ist eine Obligation des Raths zu Mitweyda von 500 fl., die später als „ex Legato Cupneri“ bezeichnet wird.”) Aber auch dafür, daß Kuppener schon vor dem Jahre 1505 in Leipzig sich angesiedelt und an der Universität gelesen habe, ermangeln nicht die Beweise. Es war wohl zu Ende des Jahres 1505 oder zu Anfang 1506, als ein Kreis von Studirenden (Studiosorum cetus) an Kuppener ein Schreiben *) richtete, worin er aufgefordert wird, die bekannte Authentica habita (s. U.) zu bearbeiten und sein Werk zu veröffentlichen. Dabei heißt es: „Cum tu aliquando in inclitostudio Lyptzensi non modicam nobis auditoribus. sed superfructuosam. tuis lectionibus. dulcedinem et comoditatem attulisti. Que comoditas. licet per certos annos. tuis langoribus intercepta sit“ etc. Also Kuppener hatte begonnen, mit großem Erfolg Vorlesungen zu halten, war dann in dieser Thätigkeit durch mehrjährige Krankheit unterbrochen worden, ergiebt für die Rückkehr nach Leipzig und die Niederlassung daselbst die schon oben näher bezeichnete Zeit. Was es für eine Krankheit war, an der Kuppener litt, darüber haben wir seine eigene Aussage: *) Nam ego supradictus Christoferus maximis peccatis meis iuste exegentibus . . . . Egra membra et gallicum morbum, quem alii mentularem. allii francossicam vocitant. passus sum. pessimis vlceribus tactus.“ Dieses offene Bekenntniß ist ein neuer Beweis, wie wenig man damals geneigt war, jene Krankheit als etwas Schändendes zu betrachten. Vielleicht war Kuppeners Arzt der schon erwähnte D. Simon Pistoris, derselbe, welcher um jene Zeit in einen heftigen Streit über die Heilung der gal

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