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nischen Nation Christofforus Kuppner de lobaw in die Matrikel der Universität Leipzig eingetragen. Ein Jahr darauf, im Sommersemester 1483 bei dem Eramen vor dem Georgstag unter dem Dekanat des Johannes Lirike de Franckenfordis erhielt er („Cristoferus kupner de lowaw“) den Grad eines Baccalaureus in der Artistenfacultät und zwar als einer der „pauperes“. 1485 „vor dem Galustag“ (16. October) wurde er vom Dekan Thomas Hertil de Gawer zum magister artium promovirt*). Von da an wendete sich Kuppener der Jurisprudenz zu. Wer seine Lehrer waren? Höchstwahrscheinlich Johann v. Breitenbach, I. V. D., der von 1484 an das Ordinariat bekleidete, vielleicht auch Heinrich Grefe von Göttingen, magister, legum ac decretorum doctor, der 1485 Rector war, sowie Johann Erolt von Zwickau, magister, decretorum baccalaureus atque legum doctor, 1479 Rector, von 1486 an Kanzler Herzog Albrechts zu Sachsen. Vermuthungen helfen hier wenig. Von den genannten Personen und den damaligen Zuständen der Juristenschule zu Leipzig handle ich ein ander Mal. Sicher ist nur, daß „Christofferus Kuppener“ in dem Verzeichniß der Doctoren, welches Hommel dem von ihm angelegten Statutenbuch der Juristenfakultät zu Leipzig einverleibte"), als iuris utriusque doctor sich findet und zwar etwa als der letztsechste vor 1504”). Da Kuppener in seinen um das Jahr 1493 beginnenden Collectaneen sich stets Doctor beider Rechte nennt, muß er schon vor seinem Weggang aus Leipzig diesen Grad erlangt haben, also für jene Zeit in einem sehr jugendlichen Alter. Auch leitet eine Spur darauf zurück, daß er damals schon sich verheirathet habe

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