Ho Chi Minh: Der geheimnisvolle Revolutionär

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C.H.Beck, 12.09.2011 - 190 Seiten
Der vietnamesische Revolutionär und Politiker Ho Chi Minh ist im Westen vor allem als Ikone der 68er bekannt. Die einstige Symbolfigur des antikapitalistischen Guerrillakampfes wird heute aber auch mit Terror und Unterdrückung in Verbindung gebracht. Dabei ist das Leben des Meisters der Tarnung, der immer wieder Namen und Identitäten wechselte, rätselhaft geblieben. Martin Großheim beschreibt auf der Grundlage bisher unbekannter Quellen die Laufbahn Ho Chi Minhs (1890–1969) von seiner Kindheit im Hause eines konfuzianischen Gelehrten über seine Politisierung in Paris und Moskau und den Kampf gegen die Kolonialherrschaft bis zur Präsidentschaft in Nordvietnam. Zur Sprache kommt dabei auch das Privatleben des Asketen, etwa seine weitgehend unbekannte Ehe mit einer Chinesin.
 

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Inhalt

Vorwort
9
In der Hauptstadt der Weltrevolution
29
Von Moskau nach Paris und zurück nach Asien
44
Überleben unter Stalin
59
Ho mit starkem Willen und Intelligenz
72
Wir müssen schnell handeln
77
Krieg gegen Frankreich
95
Klassenkampf in Nordvietnam
112
Die Inszenierung einer Ikone
149
Anhang Zeittafel
161
Karten
167
Abkürzungen
170
Anmerkungen
171
Literatur
182
Bildnachweis
188
Personenregister
189

Ein schwankender Präsident
131

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Häufige Begriffe und Wortgruppen

Über den Autor (2011)

Martin Großheim, geb. 1963, lehrt als Gastprofessor an der Universität Tokyo und ist Privatdozent für Südostasienkunde an der Universität Passau.

Bibliografische Informationen