Pulvermetallurgie: Technologien und Werkstoffe

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Werner Schatt, Klaus-Peter Wieters, Bernd Kieback
Springer-Verlag, 28.11.2006 - 552 Seiten

Die Pulvermetallurgie bietet für beliebige Komponenten Verbundtechniken und -werkstoffe an, die der Schmelzmetallurgie versagt sind. Unter diesen Gesichtspunkten werden die wichtigsten Verfahren der Gewinnung, Aufbereitung und Charakterisierung der Pulver, deren Formgebung zu Halbzeugen und Konstruktionsteilen behandelt. Die Technologien und Anlagen des Sinterns - der zentralen Technologie der Pulvermetallurgie - werden in der Neuauflage ausführlich behandelt. Einen ebenso breiten Raum nimmt die Darstellung der gesinterten Formteile auf Eisen- und Nichteisenbasis, aus hoch- und höchstfesten Legierungen, von Reib- und Gleitelementen, porösen Materialien, Kontakt- und Magnetwerkstoffen, hochschmelzenden Metallen, Hartmetallen und anderen Metall-Nichtmetall-Verbundwerkstoffen ein. Ökonomische Vorteile, wie die prozessstufenärmere und weitgehend abfallfreie Fertigung von maßgenauen Massenformteilen, die Einstellung nichtkonservativer Werkstoffzustände und der entsprechenden Materialeigenschaftsbilder, werden in diesem Werk deutlich.

 

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Inhalt

Einführung
1
Prüfung und Charakterisierung der Pulver 71
70
Formgebung der Pulver
111
Sintern Verfahren und Anlagen
155
Formteile aus Sintereisen oder Sinterstahl
215
Sinterwerkstoffe aus Nichteisenmetallen 263
262
Hochdichte und hochlegierte Sinterwerkstoffe
291
Gleitwerkstoffe und Sinterlager
317
Hochporöse Werkstoffe und Filter 371
370
Kontaktwerkstoffe
397
Hochschmelzende Metalle und Legierungen
429
Pulver und Sintermagnete 461
460
Literatur zu Kapitel 16
502
Hartstoffe und Hartstoffverbunde
505
Normen
541
Urheberrecht

Reibwerkstoffe
341

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Häufige Begriffe und Wortgruppen

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Über den Autor (2006)

Professor Dr.-Ing. habil. Dr.-Ing. E. h. Werner Schatt studierte an der TH Dresden, wo er 1959 zum Dr.-Ing. promovierte. 1966 habilitierte er an der TH "Otto von Guericke" in Magdeburg. Im gleichen Jahr trat er die Nachfolge von Professor F. Eisenkolb an der TU Dresden an. Als Emeritus ist Prof. Schatt in der Doktorandenbetreuung sowie wissenschaftspublizistisch tätig.

Dr.-Ing. habil. Klaus-Peter Wieters absolvierte ein Studium der Werkstoffkunde an der TU Dresden, wo er 1974 zum Dr.-Ing. promovierte. Seit 1971 ist er wissenschaftlicher Oberassistent am Bereich Werkstoffwissenschaft. 1989 habilitierte sich Dr. Wieters an der TU Dresden und ist dort seit 1990 wissenschaftlicher Mitarbeiter.

Professor Dr.-Ing. Bernd Kieback studierte von 1971-76 an der Universität Charkow (Ukraine). 1982 promovierte er an der TU Dresden zum Dr.-Ing. Bis 1991 war er Mitarbeiter des Zentralinstituts für Festkörperphysik und Werkstoffforschung in Dresden, zuletzt als Leiter des Teilinstituts für Pulvermetallurgie und Verbundwerkstoffe. 1992 übernahm er in Dresden die Leitung der Abteilung Pulvermetallurgie des Fraunhofer-Institutes für Angewandte Materialforschung und kurz darauf die Leitung der Abteilung Pulvertechnologie in Bremen. 1993 wechselte er an die TU Dresden. Parallel leitet Prof. Kieback den Institutsteil Dresden des Fraunhofer-Instituts IFAM. Er ist seit 2000 Vorsitzender des Ausschusses für Pulvermetallurgie.

Bibliografische Informationen