Deutsche Pflanzensagen

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A. Schaber, 1864 - 363 Seiten
 

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Häufige Begriffe und Wortgruppen

Beliebte Passagen

Seite 56 - Dann darf kein Geist umhergehn, sagen sie, Die Nächte sind gesund, dann trifft kein Stern, Kein Elfe faht, noch mögen Hexen zaubern: So gnadenvoll und heilig ist die Zeit.
Seite 289 - ... im Streite gegenüber; auf beiden Seiten ward tapfer und ausdauernd gekämpft, und lange schwankte die Entscheidung. Es senkte sich der Abend hernieder, und noch immer war die Schlacht unentschieden. Endlich mußte sie der Finsternis wegen unterbrochen werden. Da stieß der Feldherr der westlichen Krieger sein Schwert in den Boden und rief: „Wenn bis morgen früh das Schwert zu einem Baum wird, ist der Sieg unser!
Seite 317 - Wenn so viele Teufel in Worms wären, als Ziegel auf den Dächern, ich wollte doch hinein!
Seite 185 - Weintrauben aus Kanaan trugen. Nachdem sie diese abgeladen hatten, steckten sie den Stab in die Erde, und wo er gesteckt *) Apollinaris Handtbüchlein usw., 1607, S.
Seite 63 - Er (sie) liebt mich - von Herzen - mit Schmerzen - ein wenig - oder gar nicht.
Seite 199 - grüne Wurm" abgehalten werde. ' Will der Knecht das ganze Jahr über wohlgenährte Rosse haben , so muß er in der Neujahrsnacht Kohl stehlen und die Pferde damit füttern, ^ und an anderen Orten heißt es, man soll Kohl aus dem Garten des dritten Nachbars holen und jedem Thier im Stall davon geben , damit es vor Hererei gesichert bleibe.
Seite 236 - Isik!" (Halt Dieb, Dieb! Ich Hab dich lieb.). Das Mädchen war gefangen. Es wollte schreien und konnte nicht. Es sah nichts als einen rosenrothen Schein und roch de» lieblichsten Rosenduft. Vor den Augen der Mutter war es aber gänzlich verschwunden. Diese rief und jammerte und Leute kamen herbei und schrieen ebenso vergeblich. Oben aber auf dem Busch blühten zwei der allerschönsten Rosen. So verging längere Zeit. Die Tochter war Rosenprinzessin geworden und lebte mit ihrem Gemahl in Freuden...
Seite 212 - Alle heftig , weil sie seine Stimme hörten, ohne ihn zu sehen. Er machte nun allerlei, um sich über den Vorfall aufzuklären , wurde aber erst dann wieder sichtbar, als er seine Schuhe ausgezogen hatte.
Seite 124 - Wenn sie Nesselsaft tränken im März, Und Mugwurz äßen im Mai, So ginge noch manch fröhliche Maid Munter am Ufer des Clay.
Seite 80 - Korvey an der Weser, wenn einer der Mönche sterben sollte, so fand er drei Tage vor seinem Tode eine weiße Lilie in seinem Chorstuhle, und wie diese Lilie welkte, so welkte er auch. Einst war einer dieser Mönche sehr ehrgeizig und wünschte sehr gern Prior des Klosters zu werden; er verschaffte sich deshalb heimlich einen Lilienzweig und legte diesen in den Chorstuhl des siebenzigjährigen Priors nieder.

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