Geschlechtergeschichte als Gesellschaftsgeschichte

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Vandenhoeck & Ruprecht, 14.08.2013 - 394 Seiten
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Geschlechtergeschichte zu schreiben erzwingt kritische Distanz zu vielen, lange Zeit als selbstverständlich hingenommenen historischen Erzählweisen, Konzepten, Begriffen und Theorien. Diese Anforderungen erfüllt Karin Hausen meisterhaft. Die in diesem Buch zusammengestellten Aufsätze verdeutlichen Programm und Methode der Geschlechtergeschichte und stellen neue Forschungsergebnisse vor. Sie klären u. a., wie und warum erwünschte Geschlechternormen als kulturelle Werte in Gesellschaften formuliert und verallgemeinert werden oder was mit der angeblich von Gott oder der Natur den Frauen zugedachten Hausarbeit geschieht, wenn sie in das von kapitalistischer Industrialisierung, Urbanisierung und wohlfahrtsstaatlicher Flankierung gestaltete Umfeld eingeordnet ist.
 

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Inhalt

Body
16
I Bürgerliche Geschlechterordnung
26
II Haushalt und Technik
III Arbeiten Wirtschaften und Geschlechterdifferenz
IV Muttertag Volkstrauertag und andere Antworten auf den Ersten Weltkrieg
V Theoretische und historiographische Herausforderungen
Verzeichnis der Erstveröffentlichungen
Back Cover
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