Des Kentuckier's John Tanner denkwürdigkeiten über seinen dreissigjährigen aufenthalt unter den Indianern Nord-Amerika's

Cover
W. Engelmann, 1840 - 328 Seiten
1 Rezension
 

Was andere dazu sagen - Rezension schreiben

Es wurden keine Rezensionen gefunden.

Ausgewählte Seiten

Andere Ausgaben - Alle anzeigen

Häufige Begriffe und Wortgruppen

Beliebte Passagen

Seite 167 - Mittheilungen mache, und um Dir zu sagen, daß Dein Leben davon abhängt, ob und wie Du ihm zu aller Zeit Gehorsam leistest. Fortan dürfen wir uns nicht mehr berauschen,, nicht stehlen, nicht lügen , auch nicht gegen unsere Feinde ziehen.
Seite 209 - Indianer, und werden sehr häusig an Na-na'boo-scho oder Na-nabusch gerichtet, den sie darin bitten, er möge ihnen als Dolmetscher dienen, und ihr Anliegen dem höchsten Wesen vortragen; oft beten sie auch zu Me-suk-kum-mik.o-kwi, oder der Erde, der Urmutter Aller.
Seite 51 - Wortwechsel; denn Wame-gon-a-biew hatte wenig Achtung vor seiner Mutter, und machte sich, was kaum ein anderer Indianer gewagt haben würde, über ihre vorgeblichen Unterredungen mit dem großen Geiste lustig. Er verhöhnte sie besonders darüber, daß sie gesagt hatte, der Bär würde nicht fortlaufen , wenn er Iäger kommen sähe.
Seite 167 - Fortan darf nie mehr das Feuer in Deiner Hütte derlöschen. Im Sommer und Winter, bei Tage und bei Nacht, beim Sturme und wenn das Wetter ruhig ist, wirst Du Dich daran erinnern, daß das Leben in Deinem Körper und das Feuer auf Deinem Heerde ein und dieselbe Sache sind, und sich aus ein und derselben Zeit herschreiben.
Seite 209 - — Darauf ging er aus der Thür meiner Hütte, und als er diese öffnete, sah ich den Schnee in dichten Flocken herabfallen.
Seite 51 - es ist jetzt schon zu spät; die Sonne geht bereits unter, und der Weg ist im Schnee schwer zu sinden. Morgen .soll Shaw-shaw-wane-ba-se eine Decke und einen Kessel mitnehmen; ich will den Bären bei Tage erlegen; mein junger Bruder soll mitgehen, und wir wollen die Nacht da bleiben, wo wir ihn getödtet haben werden.
Seite 55 - Nun wurde ich zu ihm geschickt, konnte ihn aber in seinem Entschlusse nicht wankend machen ; denn er hatte sich ohne unser Wissen an eine der Töchter des Blitzes gehängt. Die Alte, welche sein hartnäckiges Wesen kannte, sing an laut zu schreien und rief: „Wenn ich zwei Kinder hätte, könnte ich seinen Verlust schon ertragen, da ich aber weiter keins habe,') so muß ich mit ihm ziehen.
Seite 29 - Wir hielten uns schou verloren und schrien laut auf. Da erwachte plötzlich die alte Frau, stand auf, richtete mit lauter Stimme ein inniges Gebet an den großen Geist, fing dann an mit erstaunenswerter Lebhaftigkeit zu rudern und ermahnte uns auszuharren.
Seite 53 - Mühe ka, men.wir endlich mit einem Feuer zu Stande, das wir mit den dünnen Zweigen dieser Bäume unterhielten. Als es nach einiger Zeit den Boden ausgetrocknet hatte, schoben wir die Zweige und die Kohlen zur Seite , und setzten uns auf die heiße Asche.
Seite 61 - Dingen erst das holen, was wir in unserer Hütte zurückgelassen hatten. Als wir von dort zurückkamen, machten wir an demselben Platze wieder Rast, hatten aber seit einiger Zeit von nichts als Baumrinde gelebt, namentlich von jener einer Weinrebe, die dort sehr häusig ist.

Bibliografische Informationen