Interaktion mit schwerstbehinderten Kindern - diagnostische Möglichkeiten und praktische Exemplifikation

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GRIN Verlag, 2007 - 152 Seiten
Diplomarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik, Note: sehr gut (1,3), Technische Universität Dortmund (Rehabilitation und Pädagogik bei Körperbehinderung), 137 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit hat Interaktion mit schwerstbehinderten Kindern zum Gegenstand. Ausgehend von der Annahme, dass die Kinder die Lautsprache nicht oder nur ansatzweise lernen können, werden Stufen der vorsprachlichen Entwicklung skizziert. Außerdem werden die intuitiven Kompetenzen der Eltern, die es den Kindern erleichtern in den Dialog mit ihnen zu treten, dargestellt. Die diagnostischen Möglichkeiten sind eingeschränkt, weil die Kinder sich (noch) nicht lautsprachlich verständigen können. Bei den persönlichen Praktikums- und Arbeitserfahrungen während meines Studiums stellte sich die Interaktion mit Kindern mit schweren Behinderungen für mich immer wieder als besondere Herausforderung dar. Darüber hinaus stellte ich fest, dass die diagnostischen Möglichkeiten für die betroffenen Kinder sehr begrenzt scheinen. Daraus entwickelten sich einige Fragen für mich: * Welche Anforderungen muss ein diagnostisches Verfahren erfüllen, um ein schwerstbehindertes Kind richtig einschätzen zu können? * Welche Fördermaßnahmen lassen sich aus den diagnostischen Ergebnissen ableiten? * Erleichtern diagnostische Verfahren das "Verstehen" der Kinder? * Sind umfangreiche diagnostische Verfahren in der alltäglichen Praxis anwendbar? Diese Arbeit stützt sich auf nachfolgende fachwissenschaftliche Begründung: Bisher liegen nur sehr wenige diagnostische Verfahren für den Personenkreis der schwerstbehinderten Kinder vor. Darüber hinaus muss eine Diagnostik für den Personenkreis sich besonderen Anforderungen stellen: "Kinder mit so geringen Ausdruck- und Antwortmöglichkeiten können nur schwer in ihrer Entwicklung und Persönlichkeit eingeschätzt werden. Wir können Auskünfte über das Befinden über innere Vorste
 

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Inhalt

Inhaltsverzeichnis
1
Abbildungsverzeichnis
6
Theoretische Überlegungen zur Interaktion
16
Zusammenhänge zwischen primären und sekundären Beeinträchtigungen vgl
20
Interaktion
24
Der Kreislauf des primären Dialogs MALL 2004 S 30ff
40
Lernprozesse im sozialen Kontext SARIMSKI 1993 S 7
46
Diagnostik bei schwerstbehinderten Kindern
61
Überblick über Leons Gesamtentwicklung
103
Darstellung von Leons Gesamtentwicklung
104
Testpunkte für die mütterliche Anleitungsqualität in einer Spielsituation
106
Auswertung Spielfeinfühligkeit
109
Videobeispiele für die mütterliche Spielfeinfühligkeit
110
Mütterliche Responsivität
111
Videobeispiele für die mütterliche Responsivität
112
Auswertung mütterliches Scaffolding
113

Erlernte Inkompetenz SCHLACK 1989b S 131
62
Querverbindungen kompetenzorientierter Diagnostik vgl BUNDSCHUH 2003
77
Gegenüberstellung der Merkmale einer systematischen und unsystematischen Beobachtung BREITENBACH 2003 S 85
80
Entwicklungsbereiche und ihre Vernetzungen FÖHLICHHAUPT 2004 S 3
84
Praktische Exemplifikation
95
Auswertung der Förderdiagnostik für schwerstbehinderte Kinder Teil 1
98
Fördermöglichkeiten anhand der vier Niveaustufen
99
Auswertung mütterliche Kooperation
114
Auswertung kindliches Spielverhalten
115
Leons Konstruktives Spielinteresse
116
Auswertung der Emotionsregulation des Kindes
117
Zusammenfassende Reflexion und Konsequenzen
120
Internetquellenverzeichnis
xxiv
Urheberrecht

Häufige Begriffe und Wortgruppen

aktiv Aktivitäten Alltag analogen Entwicklungsalter Angemessene anhand aufgrund Aufmerksamkeit Äußerungen des Kindes basale Stimulation Behinderung beispielsweise Beobachtung Bereich beschreibt Beurteilung Bezugspersonen BUNDSCHUH BUNDSCHUH 2005a chen Dezibel Dialog differenziert eigene Einzelfallstudie einzelnen Eltern emotionale Emotionsregulation Entwicklung Erfahrungen erleben ersten Fähigkeiten feinfühlig folgende Förderdiagnostik Förderung FRÖHLICH/HAUPT Geburt Gefühle Gegenstand Hilfe Hilfestellungen Integriertes Lernen Interaktion Interaktionsanalyse Interaktionsdiagnostik Interessen des Kindes intuitiv Kategorien kindlichen Knetmasse Kognition Kommunikation kommunizieren Kompetenzen Konstruktives Spielinteresse Kontakt Kontingenzen Körper Lebensmonat Leons Mutter Lernen LICH/HAUPT Mehrfachbehinderung Menschen Mimik Möglichkeiten Monaten Mutter und Kind Mütterliche Kooperation Niveaustufe normal entwickelten Kindes PAPOUSEK Person pränatalen Prozess Psychodiagnostik psychologischen Tests reagiert Reaktion Reliabilität Rückkopplungssignale rung SARIMSKI Säugling Scaffolding schen schwer beeinträchtigten Kindern schweren Beeinträchtigungen schwerstbehinderten Kindern schwersten Selbstregulation Selbstwirksamkeit Signale des Kindes somit sonderpädagogischen sozialen Spiel Spielfeinfühligkeit Spielmaterial Spielsituation STERN Stimulation Tabelle taktile taktile Wahrnehmung Trifft zu Leon Umwelt unterschiedlichen Validität verfügt Verhalten des Kindes Videobeispiele Videomaterial visuelle Wahrnehmung wechselseitigen weiter Ziel

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