Das fünfte Opfer (Krimi)

Cover
dp DIGITAL PUBLISHERS GmbH, 12.09.2016
3 Rezensionen
Spannung pur: In Wien geht ein Serienmörder um Erste Leserstimmen: "Man ist mitten drin im Geschehen" "Wer Wien liebt, liebt diesen Krimi" "Hat es in sich, ohne brutal zu sein" Über "Das fünfte Opfer" Marlies Mittermann ist Kommissarin bei der Wiener Kriminalpolizei. Sie liebt ihren Beruf sehr und setzt ihren ganzen Ehrgeiz daran, die ihr anvertrauten Fälle zu lösen – sehr zum Leidwesen ihrs Mannes Helmut, der ebenfalls bei der Kripo arbeitet und mit der Konkurrenz im eigenen Haus nicht fertig wird. Marlies entschließt sich, die Scheidung einzureichen. Als eine Serie von Frauenmorden Wien in Atem hält, betreut zunächst Helmut diese Fälle. Da er bei seinen Ermittlungen nicht weiterkommt, wird ihm der Fall entzogen und Marlies übergeben. Diese hat es nun nicht mehr nur mit einem rätselhaften Frauenmörder zu tun, sondern auch mit einem Ehemann, der all ihre Bemühungen sabotiert. Über Bettina Wagner Bettina Wagner, Jahrgang 1960, stammt aus Österreich. Nach einem kurzen Zwischenstopp in Wien lebt und arbeitet sie nun wieder in ihrem Heimatort Frankenburg am Hausruck, in der Nähe des Salzkammerguts. Sie ist späte Mutter von zwei Kindern. Zu ihrem Haushalt zählen neben ihrem Ehemann auch ein Meerschweinchen und zwei Ziehkatzen. Am liebsten entspannt sie bei Musik, die sie gerne auch selbst auf der Gitarre spielt, oder bei alten Hollywoodfilmen wie „Casablanca“ oder „Sein oder Nichtsein“. Bettina Wagner schreibt schon, solange sie denken kann. Erste Erfolge konnte sie mit den Kinderbüchern „Vom kleinen Känguru, das aus dem Beutel fiel“ und „Stanislaus und ich“ feiern. Ihr Kriminalroman „Das fünfte Opfer“ erschien bereits unter dem Pseudonym Elisabeth Frank. Zudem veröffentlicht sie Kurzkrimis und Liebesgeschichten für Frauenzeitschriften.
 

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Schreckliche Taten in Wien
Marlies, 34 Jahre alt, wird mit einem grausamen Fall betraut. Bisher wurden 4 ermordete Frauen gefunden. Diese Frauen haben alle als Prostituierte gearbeitet und wurden auf
bestialische Weise ermordet und dann einfach auf Baustellen entsorgt. Wie wenn diese Morde nicht schon schrecklich genug wären, läuft es bei Marlies auch privat alles andere als gut. Ihr Mann Helmut, ebenso Polizist, und sie sind einfach kein Team mehr oder waren es vielleicht auch nie. Kurz vor der Scheidung und natürlich muss Marlies den Fall auf Anweisung von ganz oben auch noch von ihrem Noch Ehemann zusammen bearbeiten. Die erste Spur führt zu einem Architektenbüro, welches die Bauten, auf deren Baustellen die Leichen gefunden wurden, betreut. Auch der Obdachlose Toni hilft Marlies auf eine besondere Weise. Marlies ist sich somit ziemlich schnell sicher ihren Mörder vor Augen zu haben und ist sogar schon auf ihn getroffen. Und Marlies scheint einen guten Riecher zu haben. Sie bekommt ein Geständnis. Aber schone einen Tag später gibt es eine weitere Leiche! Marlies weiß was auf ihr lastet. Wird sie den Mörder fassen, ist die die meistgehasste Frau in Wien, schafft sie es nicht, ist sie einfach eine Witzfigur! Und so muss Marlies mit ihrem Noch Ehemann zusammen ermitteln. Und des bisherige Täter? Der hat sich einfach erhängt! Aber das neue Opfer weist andere Spuren auf. Ebenso wurde beim letzten Opfer noch kurz vor dem Tod ein schwerwiegender Eingriff vorgenommen. Und auch weitere Tatverdächtige sind einfach tot. Was geht hier nur vor sich? Kann Marlies den Fall und vielleicht auch noch ihre Ehe retten?
Für mich war die angespannte Situation zwischen Helmut und Marlies zum Greifen spürbar. Ein guter Fall und eine Story zwischen den beiden Kommissaren? Da lacht das Krimiherz. Und ich habe etwas dazu gelernt. Bisher wusste ich nicht, dass Bettler und Obdachlose Sandler genannt werden. Ich kann hier gerne 5 Sterne vergeben.
 

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Das Cover ist interessant gestaltet. Durch den Namen auf dem Kartal am Zeh der vermeintlichen Leiche, wirkt es als wäre die Autorin selbst die Tote! Eindeutig eine ausgefallene Covergestaltung!
'Das
fünfte Opfer' ist bereits 1994 unter dem Pseudonym 'Elisabeth Frank' erschienen. Dies nur als kleinen Hinweis falls es bereits doch jemand gelesen hat - nicht dass er/sie nochmal denselben Krimi unbeabsichtigt liest!
Für mich als Österreicherin ist es irgendwie lustig dass 'österreichische' Wörter erklärt werden! Bzw. hat mich das Glossar am Ende sehr erheitert und amüsiert :-) Für jeden anderen finde ich es gut, dass die Autorin diese ‚speziellen‘ Wörter erklärt - ansonsten würde sich der ein oder andere bestimmt bei so manchen Wörtern schwer tun und den Sinn dahinter nicht verstehen!
Es ist interessant mal einem Roman zu lesen welcher in Gegenden spielt die man kennt! Hier sind es Wien und Wiener Neustadt, mir gut bekannte Städte.
Man kommt leicht rein in die Geschichte, der Schreibstil ist flüssig und einfach zu lesen wodurch man schnell vorankommt. Mir war die Hauptperson Marlies von Anfang an sympathisch. Allerdings konnte ich, vor allem dem Ende hin, so manche ihrer Taten nicht ganz nachvollziehen – deswegen auch ein Sternabzug. Aber im Großen und Ganzen denke ich passt ihre Handlungsweise zu ihrem Charakter.
Marlies Mittermann will die perfekte Kriminalbeamtin sein. Aber alleine die Tatsache dass sie eine Frau ist erschwert ihr die Arbeit bei der Polizei, speziell den Umgang mit einigen ihrer Kollegen. Immer wieder muss sie sich gegen ihre männlichen Kollegen durchsetzen und will sich um jeden Preis beweisen.
Fazit: Ein guter Krimi der in Österreich spielt, man sieht die Entwicklung der Figuren und Geschichte im Verlauf des Buches.
 

Inhalt

Abschnitt 1
Abschnitt 2
Abschnitt 3
Abschnitt 4
Abschnitt 5
Abschnitt 6
Abschnitt 7
Abschnitt 8
Abschnitt 12
Abschnitt 13
Abschnitt 14
Abschnitt 15
Abschnitt 16
Abschnitt 17
Abschnitt 18
Abschnitt 19

Abschnitt 9
Abschnitt 10
Abschnitt 11
Abschnitt 20
Abschnitt 21
Urheberrecht

Häufige Begriffe und Wortgruppen

Bibliografische Informationen