Alptraum: Kriegserinnerungen - Aufzeichnungen eines einfachen Soldaten

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BoD – Books on Demand, 25.02.2020 - 364 Seiten
Werner Kleine, geboren 1922 in Leipzig, war 81 Jahre alt, als er diese Kriegserinneringen erstmals veröffentlichte. Seinem schon 1996 erschienen Buch "Parole Heimat", in dem er die letzten Tage als Soldat im Zweiten Weltkrieg schildert, folgte 2003 "Alptraum" über die Zeit beim Reichsarbeitsdienst, die Grundausbildung als Soldat und den Einsatz an der Front. Heute, zum Zeitpunkt der Wiederauflage beider Bücher, nunmehr in seinem 98. Lebensjahr, ist er einer der letzten Zeitzeugen dieses Krieges und der Diktatur. In Zeiten, in denen wieder vermehrt Tendenzen zur Vertuschung, Rechtfertigung oder gar Verherrlichung des damals geschehenen Unrechts und der Kriegsgräuel zu vernehmen sind, ist es ihm besonders wichtig, dass die Erinnerungen an die Schrecken des Krieges als eine Mahnung und Warnung an jüngere Generationen weiter bestehen und nicht in Vergessenheit geraten. "Die Wahrheit ist, zuerst wollte ich ein Held sein, zuletzt, auch im elendigsten Moment, nur noch überleben"
 

Ausgewählte Seiten

Inhalt

Abschnitt 1
7
Abschnitt 2
22
Abschnitt 3
26
Abschnitt 4
77
Abschnitt 5
81
Abschnitt 6
99
Abschnitt 7
135
Abschnitt 8
142
Abschnitt 9
144
Abschnitt 10
161
Abschnitt 11
221
Abschnitt 12
292
Abschnitt 13
359
Abschnitt 14
360
Urheberrecht

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Autoren-Profil (2020)

Werner Kleine wurde 1922 in Leipzig geboren. Wie die meisten seiner Generation, war er gezwungen als Soldat am Zweiten Weltkrieg teilzunehmen. Nach Ende des Krieges arbeitete er zunächst als selbstständiger Handelsvertreter und gründete 1946 eine Großhandlung für Papier, Bürobedarf und Schreibwaren. Nach der Verstaatlichung seiner Firma 1953 floh er in den Westen Deutschlands, von dort emigrierte er nach Venezuela, kehrte aber einige Jahre später nach Deutschland zurück und lebt heute in Meckenheim bei Bonn. Als stets wacher und kritischer Geist veröffentlichte er seine Erinnerungen an Krieg und Naziherrschaft in den zwei Büchern "Alptraum" und "Parole Heimat" als Mahnung an jüngere Generationen. Des weiteren sind erschienen 1998 "Weg von Deutschland" über die Flucht aus der DDR und die Emigration nach Venezuela und 2006 "Damals in Leipzig" über seine Kindheit und Jugend in der sächsischen Stadt.

Bibliografische Informationen