Die Macht der Parlamente: Funktionen und Leistungsprofile nationaler Volksvertretungen in den alten Demokratien der Welt

Cover
Springer-Verlag, 24.09.2009 - 423 Seiten
Die Studie arbeitet erstens heraus, wie das Funktionsspektrum moderner Parlamente weltweit differiert. Gegenstand dieser komparativen Analyse sind die Volksvertretungen von 23 "alten", d.h. konsolidierten und zugleich traditionsreichen Demokratien. Zweitens wird analysiert, wie das jeweilige parlamentarische Funktionsprofil (Regierungsbildung, Gesetzgebung, Kontrolle, Repräsentation und Kommunikation) durch bestimmte Kontextvariablen (Regierungssystem, Parteienlandschaft, politische Vetospielergefüge etc.) beeinflusst wird. Drittens wird untersucht, welche spezifischen parlamentarischen Leistungsbilanzen (Gewährleistung von Regierungsstabilität, effektiver Gesetzgebung, Haushaltsdisziplin, Bürgervertrauen) aus der jeweiligen Machtausstattung resultieren. Das lässt dann Schlüsse darüber zu, ob durch bestimmte Funktionsprofile und Kontextbedingungen optimale parlamentarische Leistungen erzielbar sind.
 

Was andere dazu sagen - Rezension schreiben

Es wurden keine Rezensionen gefunden.

Inhalt

Vorwort
9
Aufbau und Methodik der Studie
18
konkurrierende Theorien
27
Zusammenfassung
39
Systemprofile im Überblick
48
die Fallbeispiele im Vergleich
61
zur Bedeutung der Gesetzgebungsfunktion
87
zur Kontrollfunktion
106
zur Rolle des Demokratietyps
170
verfassungsgerichtliche Kontrolle als rechtlicher Faktor
179
Elemente direkter Demokratie und ihre Effekte
188
Zwischenbilanz
198
komplexe Zusammenhänge
203
Sozioökonomischer Entwicklungsgrad
210
Öffentliche Parlamentsreputation
217
Zusammenfassung
225

Repräsentations und Kommunikationsfunktion
130
ein systematischer Vergleich
140
variable Bestandsgarantie
149
Effekte parlamentarischer
157
vergleichende Synopse
163
Anhang
235
Nicht im Text berücksichtigte tabellarische Übersichten
245
Länderanhänge
256
Bibliographie
403
Urheberrecht

Andere Ausgaben - Alle anzeigen

Häufige Begriffe und Wortgruppen

Über den Autor (2009)

Dr. Martin Sebaldt ist Professor für Politikwissenschaft an der Universität Regensburg.

Bibliografische Informationen