Amazonen zwischen Griechen und Skythen: Gegenbilder in Mythos und Geschichte

Cover
Charlotte Schubert, Alexander Weiß
Walter de Gruyter, 22.03.2013 - 288 Seiten

Das antike Bild der Amazonen wurde bislang zumeist im Rahmen des Geschlechterdiskurses interpretiert. Die Amazonen fungieren in dieser Perspektive als das absolute Gegenbild zur traditionellen Frauenrolle in der antiken Lebenswelt. Das antike Amazonen-Bild ist jedoch nicht darauf zu reduzieren, denn die Amazonen stehen in allen literarischen und bildlichen Gattungen durch alle Epochen der Antike geradezu paradigmatisch für die Repräsentation von Gegenbildern in Mythos und Geschichte: eigen-fremd, selbst-anders ebenso wie sesshaft-nomadisch. Die Amazonen stellen nicht nur einen Gegenpol zur traditionell griechischen Welt dar, sondern auch zur Welt der Skythen. Dies wird in den Beiträgen dieses interdisziplinären Tagungsbandes sowohl hinsichtlich der literarischen Überlieferung als auch der bildlichen Zeugnisse dargelegt. Die Amazonen sind somit Teil ganz allgemeiner Gegenwelten, in denen sich Selbstbild- und Fremdbildkonstruktionen vermischen.

 

Was andere dazu sagen - Rezension schreiben

Es wurden keine Rezensionen gefunden.

Inhalt

Einleitung
1
I Bipolarität als Mythos und Funktion
11
II Geschlechterdiskurs Kontakt und Austausch
71
III Bilddiskurse Offenheit und Unschärfe
151
Stellenregister
265
Ortsregister
273
Sachregister
275
Abbildungsnachweise
279
Tafelanhang
281
Urheberrecht

Andere Ausgaben - Alle anzeigen

Häufige Begriffe und Wortgruppen

Über den Autor (2013)

C. Schubert und A. Weiß, Universität Leipzig.

Bibliografische Informationen