Die Erztaufen Norddeutschlands von der Mitte des XIII. bis zur Mitte des XIV. Jahrhunderts: ein Beitrag zur Geschichte des deutschen Erzgusses

Cover
Klinkhardt & Biermann, 1908 - 89 Seiten
 

Was andere dazu sagen - Rezension schreiben

Es wurden keine Rezensionen gefunden.

Andere Ausgaben - Alle anzeigen

Häufige Begriffe und Wortgruppen

Beliebte Passagen

Seite 147 - This book should be returned to the Library on or before the last date stamped below.
Seite 57 - Turm der dortigen Moritzkirche mit der Inschrift: „Factum est hoc opus per manus magistri Johannis" von ihm in der ersten Zeit seiner Tätigkeit gegossen wurde, muß dahingestellt bleiben. Dasselbe gilt von dem dreiarmigen Standleuchter im...
Seite 49 - Taufe 98), heute das einzige Zeugnis seiner Wirksamkeit in Lübeck. Es ist ein Werk mit reichem figürlichem Schmuck am Kessel: zwei Reihen Reliefs und Einzelfiguren unter Arkaden übereinander, in der Umrahmung von drei Inschriftstreifen99), als Träger kniende Figuren, alles ganz nach Analogie der Rostocker Marientaufe.
Seite 49 - Bildgießers Hermann Keyser, zweifellos also die ehemalige Werkstatt eines Gießers, die vermutlich einen Schmelzofen und eine Dammgrube besaß und bis zur Erwerbung durch einen neuen Gießer unbenutzt geblieben war. Bis 1341 hatte Apengeter sie inne, er kommt jedoch noch mehrfach bis 1344 als Käufer und Verkäufer von Häusern vor.
Seite 78 - Jhdt. zur näheren Bezeichnung einer Person die Angabe ihres Berufes oder Heimatortes durchaus das übliche, ein eigentlicher Zuname dagegen noch selten ist. Das Wort Apen ist abzuleiten von Ape = Affe (n.
Seite 57 - Apengeters im Norden verloren gegangen ; er hatte sich eben wieder in seine Heimat nach Halberstadt zurückbegeben und nannte sich nun nach diesem Orte. Wir lernen in ihm also einen im...
Seite 70 - Gefäßes bilden hier vier liegende Löwen, auf die vier kleine Drachen herabschießen, deren jeder auf seinem Rücken ein Männchen trägt, eine Zusammenstellung von Motiven, wie sie uns an romanischen Leuchterfüßen und dergleichen begegnet.
Seite 53 - Im Jahre 1339 wird urkundlich eine von Johannes Apengeter für Rostock zu machende Arbeit erwähnt, ohne daß wir von, ihr etwas näheres wüßten wie von der ersten.
Seite 57 - JAN VON HALBERSTAD". Wir haben hier nicht nur den gleichen Spruch und Vornamen wie bei Johannes Apengeter, sondern auch die Bezeichnung als ein „MEISTER UIZ SASCENLANT" stimmt ja ganz mit der Angabe auf der Lübecker Taufe114) überein und ist genau so auf genannt gereimt.

Bibliografische Informationen