Preisschrift ueber die Philosophie des Cartesius und Spinoza und ihre gegenseites Berührungspunkte

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Seite 26 - Sache sei, die bald unter dem Attribut des Denkens, bald unter dem Attribut der Ausdehnung...
Seite 96 - Das Leben, welches in der Geschichte der Philosophie begriffen werden soll, ist das Leben der Wissenschaft in denen, welche sich ihr geweiht haben; das philosophische Wissen dieser soll also erkannt werden durch das Gleichartige, welches in uns Statt findet, oder durch die Erkenntniß, welche wir selbst haben.
Seite 104 - Volkes, indem vorausgesetzt wird, daß in allen diesen Gestalten sich eine eigentümliche Art finde, nach welcher die Kraft der Menschheit sich äußere. Die höchste Aufgabe für die Geschichte würde es sein, wenn sie erreichbar wäre, den Geist der Menschen selbst darzustellen9.
Seite 96 - G« schichte aber möglichst vollkommen begreifen zu können, wird verlangt, daß man möglichst frei sei von jeder Besonderheit oder daß man den Begriff der Menschheit in sich möglichst rein darstelle. Von dieser Seite müssen wir dem Geschichtschreibcr eine große Würde einräumen.
Seite 99 - Erkcnntniß der äußern Lehre in uns selbst als ungenügend erkennen, werden wir aufgefordert, das aufzusuchen, was sie zu einer lebendigen ergänzen kann; dadurch gelangen wir zuerst zu der Ertenntniß der Lehre in uns ,' dann zur Erkcnntniß des lebendigen Seins dieser Lehre in andern.
Seite 93 - Wie wir dadurch, daß wir das Leben begreifen, und so gleichsam selbst noch einmal leben, zur Bildung gelangen, das ist wohl für sich selbst klar...
Seite 93 - Alles, was wir in andern lebendig erkennen sollen, müssen wir uns selbst so aneignen, daß wir es in uns nachzubilden im Stande sind...
Seite 103 - Die Bezeichnung, welche wir in der Geschichte der Philosophie für das passendste halten, ist die sehr gewöhnliche Entgegensetzung des Buchstabens und des Geistes, die zwar nicht von aller Zweideutigkeit frei geblieben ist, weil diese Auedrücke oft verschieden erklart wo« den, der aber, wie wir meinen, nichts Anderes zum Grunde liegen kann, als das schon Angedeutete.
Seite 97 - Lehre als werdend, oder als leben? dig sich bildend betrachtet, wahrend in der Philosophie die Lehre nur als ausgebildet und fertig erscheint. In der Geschichte müssen wir die Kraft, aus der die Er, kenntniß entspringt, betrachten, in der Philosophie aber kommt es auf die Erkenntniß für sich an.
Seite 95 - Handlungen giebt dem geschichtlichen Wissen Sicherheit, wenn es ganz ähnlich ist dem philosophischen Wissen, welches auch erst durch wissenschaftlichen Zusammenhang eine sichere Bei gründung erhält. Die Voraussetzung eines Gleichartige...

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