Theoretisches und praktisches handbuch der Fröbelschen erziehungslehre, Band 1

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Häufige Begriffe und Wortgruppen

Beliebte Passagen

Seite 111 - Die Spiele dieses Alters sind die Herzblätter des ganzen künftigen Lebens; denn der ganze Mensch entwickelt sich und zeigt sich in denselben in seinen feinsten Anlagen, in seinem innern Sinn.
Seite 138 - Die Gewohnheit, in allem Thun die Gliederung wahrzunehmen und Verschiedenheit und Mannigfaltigkeit als notwendig zu erkennen, muß die Einsicht vorbereiten: daß auch in der Menschenwelt Verschiedenheit und Gliederung, wie sie sich in den verschiedenen Klassen und Ständen ausspricht, notwendig ist und daß keine Willkür in der gesetzlich geordneten Welt walten darf, sofern nicht die Aufhebung aller Ordnung und damit alles Wohlseins eintreten soll".
Seite 164 - Tbun desselben, das bewußte Band, die wahre lebenvolle Einigung des Menschen mit Gott; des einzelnen Menschen wie der Menschheit; und somit aller Erziehung Ausgangspunkt und ewiges Ziel.
Seite 111 - Leben klar oder getrübt, sanft oder brausend, tatenreich oder tatenarm, bildend oder zerstörend sei, das hängt davon ab, ob dieser Beginn des Daseins richtig gepflegt wurde." Es beruht auf völliger Unkenntnis der Methode Fröbels, wenn man ihr den Vorwurf macht, sie störe die kindliche Freude am Spiel durch vorzeitiges Arbeiten und Reflektieren. Die Erfahrung lehrt ganz das Gegenteil. Da das Kind bei Fröbels Spielen, wenn auch ihm selbst noch unbewußt...
Seite 134 - Thätigkeit mit der Hand ist die Grundbedingung der kindlichen Entwickelung, wie sie die Grundbedingung für Kenntnis und Bewältigung des Stoffes ist. Mechanische Geschicklichkeit, die Handgriffe der Technik, die Bildung der sämtlichen Sinne fordern unter allen Umständen Handbeschäftigung.
Seite 7 - Alle und jede Erziehung, die sich nicht auf die christliche Religion, auf die Religion Jesu gründet, ist mangelhaft und einseitig".
Seite 90 - Gesetz ist alles, was jedes einzelne einer Gattung immer wiederkehrend ausspricht, was allgemeines Kennzeichen des Wesens dieser Gattung ist. Wie alle Bäume Blüten treiben, wie alle Vögel Nester bauen und alle Füchse Höhlen graben, so spielen alle Kinder.
Seite 89 - In dieser Thatsache liegt die hohe Bedeutung des kindlichen Spiels,, und darin ist auch die Wichtigkeit des Fröbelschen Kindergartens begründet. Gar oft und vielfältig ist auf den hohen Sinn im kindlichen Spiel hingewiesen worden, aber seine wahre Bedeutung wurde doch erst durch Fröbel an das Licht gestellt, indem er in der spielenden Thatigkeit des Kindes: die freie Äußerung der mensch« lichen Kulturtriebe erkannte, die nach Entwickelung, nach Bildung ringen.

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