Plutarchs vergleichende Lebensbeschreibungen in einer Auswahl für die Jugend

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Bassermann, 1863 - 478 Seiten
 

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Beliebte Passagen

Seite 63 - Vorstellung aber wandte er sich an Thespis und fragte ihn, ob er sich nicht schäme, vor so vielen Menschen so den Lügner zu machen.
Seite 12 - Knaben fanden sich oft in den Speisesälen ein; man führte sie dahin als in Schulen der Weisheit, wo sie Gespräche über öffentliche Angelegenheiten hörten, Vorbilder eines würdigen Benehmens vor Augen hatten, sowohl ohne Grobheit scherzen und spotten, als von andern Scherz ertragen leinten.
Seite 60 - rechnest Du gar nicht zu der Zahl der Glücklichen?" Solon wollte ihm nicht schmeicheln, aber auch seinen Unwillen nicht noch mehr reizen; er antwortete: „O König der Lydier, uns Griechen hat die Gottheit alles in bescheidenem Maße gegeben; und so haben wir denn auch in unserer Mittelmäßigkeit keinen glänzenden und königlichen Witz, sondern, wenn ich so sagen soll, einen treuherzigen...
Seite 40 - Denn, wie sie sagten, war es der Sohn eines sehr angesehenen und durch Tugend hervorragenden Bürgers; er war aber nicht anwesend, sondern, wie es hieß, schon seit geraumer Zeit auf Reisen.
Seite 51 - Volk so viel an Macht ihm gebühret, Nicht zu viel der Ehr' gab ich, zu wenig ihm nicht. Aber die Einfluß hatten und die hoch ragten durch Rcichthum, Denen sollte mir auch nimmer zu nahe geschehen. Und ich stand und deckte mit mächtigem Schilde die beiden, Keinem Thcilc ich gönnt
Seite 40 - Gerechtigkeit aller Mund voll war." So wurde ihm die Schreckensbotschaft mit jeder Antwort näher gebracht, bis er zuletzt in der äußersten Bestürzung dem Fremden selbst auf den Namen half und fragte, ob man den Verstorbenen Eolon's Sohn genannt habe?
Seite 363 - Volkes beschimpft und vertrieben werde, so möchten die Römer es bald bereuen und allen Menschen offenbar werden, daß sie des Camillus bedürften und sich nach ihm sehnten.
Seite 17 - Lesen und Schreiben lernten sie nur, soweit es notwendig war; der Hauptzweck der Erziehung war Gehorsam gegen die Vorgesetzten, Ausdauer in Anstrengungen, Sieg im Kampfe. Deshalb hielt man sie mit den Jahren immer strenger, schor sie kahl, ließ sie barfuß gehen und gewöhnlich nackt spielen. Hatten sie das zwölfte Jahr erreicht, so trugen sie nie mehr ein Unterkleid und erhielten für das ganze Jahr einen einzigen Mantel. Sie selbst wählten sich rottenweise den verständigsten und tapfersten...
Seite 307 - Aufzügen mit den Götterbildern, überhaupt bei den Processionen der Priester gingen Herolde durch die Stadt voran und geboten Stille und Einstellung der Arbeit.
Seite 25 - Keiner durfte nach eigenem Gutdünken leben, sondern die Stadt war für sie gleichsam ein Lager, wo sie die vorgeschriebene Lebensweise beobachteten, immer für das gemeine Beste thätig waren und in all' ihrem Thun und Lassen den Grundsah befolgten , daß sie nicht sich selbst , sondern dem Vateilande angehören.

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